Hilfe ersuchend

    • Hilfe ersuchend

      Hallo zusammen ich hoffe ihr könnt mir helfen?!..

      Ich bin gelernter Tierpfleger verdiene allerdings nur 890€ netto da ich nur auf 30 std. Woche arbeiten kann.. Meine Frage ist ob jemand weiß ob mir vom Amt irgendwelche zusprüche zustehen? Weil das Geld reicht vorne und hinten nicht für Miete arbeitsweg ect..

      Ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen über Infos oder Tipps wäre ich sehr dankbar!!!

      Lieben Gruß
    • Nach Deinen Angaben im anderen Thread dürftest Du aufgrund der Freibeträge beim Jobcenter mehr bekommen als die 11 Euro Wohngeld, falls hier nicht Informationen fehlen.

      Die 11 Euro Wohngeld sind allerdings recht ungewöhnlich, also wäre es auch eine Überlegung wert, ob Du nicht evtl. den Wohngeldantrag verhunzt hast oder hier noch etwas an Tatsachen vergessen hast.

      Nicht ganz unwichtig wäre auch, warum Du "nur auf 30 Std./Woche arbeiten kannst". Du dürftest gerade mal Mindestlohn bekommen, allenfalls ein paar Cent drüber, wenn die 890,- das Monatsnetto sind. Da findest Du üblicherweise im Lauf der Zeit auch was Anderes oder kannst Dein Problem mit einem Minijob lösen.
    • Alba schrieb:

      Nach Deinen Angaben im anderen Thread dürftest Du aufgrund der Freibeträge beim Jobcenter mehr bekommen als die 11 Euro Wohngeld, falls hier nicht Informationen fehlen.
      890 € ./. 409 € ./. 350 € = 131 € + 11 € = 142 €. Wird schwierig mit den Freibeträgen, oder?

      Alba schrieb:

      Die 11 Euro Wohngeld sind allerdings recht ungewöhnlich, also wäre es auch eine Überlegung wert, ob Du nicht evtl. den Wohngeldantrag verhunzt hast oder hier noch etwas an Tatsachen vergessen hast.
      Leider so ungewöhnlich auch wieder nicht!


      Alba schrieb:



      Nicht ganz unwichtig wäre auch, warum Du "nur auf 30 Std./Woche arbeiten kannst". Du dürftest gerade mal Mindestlohn bekommen, allenfalls ein paar Cent drüber, wenn die 890,- das Monatsnetto sind. Da findest Du üblicherweise im Lauf der Zeit auch was Anderes oder kannst Dein Problem mit einem Minijob lösen.
      30 Stunden/Woche: 5 Tage = 6 Stunden/Tag. Da war doch was?!
    • Warum soll das schwierig sein? Brutto ca. 1100 Euro wären ca. 290 Euro Freibetrag und somit ca. 159 Euro ALG2. Ist ja wohl ein bisschen mehr als 11 Euro Wohngeld.

      Was die Rechnerei mit der 30h/Woche soll, entgeht mir. Was soll da gewesen sein?!

      Entweder du schreibst vernünftige und hilfreiche Beiträge oder du suchst dir ein anderes Forum.
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.
    • @Pauliensche : Was willst du mir mit deiner Aufrechnung erklären - sorry, versteh ich so nicht ganz.

      @ Alba : warum sollte ich meinen Wohngeldantrag verschlunzt haben...dann würde ich ja gar nichts bekommen. Ich habe den Antrag allerdings bei der Stadt/Gemeinde gemacht, nicht beim Arbeitsamt. Gibt es da verschiedene Anträge?
      Mein Job ist ein eine Dreiviertelstelle, wie alle anderen Angestellten hier auch, ein Tierheim hat halt nie viel Geld. Leider ist es aber das einzig erreichbare in meiner Umgebung. Mit einem zusätzlichen Minijob ist es eben etwas schwer, da ich kein Auto habe und entsprechend nicht mobil bin. Mit Bus/Bahn habe ich schon etwa jedesmal eine knappe Stunde Fahrt und etwa 150 Euro Kosten, zusätzlich einen err4eichbaren Minijob abends habe ich bisher nicht gefunden.
      Ich dachte vielleicht könnte man irgendwo Fahrkostenzuschüsse bekommen oder ähnliches....
      Ich meine, mir bleiben etwa 300 Euro im Monat, wo ein Hartz4 Empfänger ja Miete bezahlt kriegt soweit ich weiß und dann Anspruch auf rd. 400 Euro monatlich hat....da habe ich ja weniger obwohl ich täglich arbeite :(
    • Pepe1 schrieb:

      @ Alba : warum sollte ich meinen Wohngeldantrag verschlunzt haben...dann würde ich ja gar nichts bekommen. Ich habe den Antrag allerdings bei der Stadt/Gemeinde gemacht, nicht beim Arbeitsamt. Gibt es da verschiedene Anträge?
      Mein Job ist ein eine Dreiviertelstelle, wie alle anderen Angestellten hier auch, ein Tierheim hat halt nie viel Geld. Leider ist es aber das einzig erreichbare in meiner Umgebung. Mit einem zusätzlichen Minijob ist es eben etwas schwer, da ich kein Auto habe und entsprechend nicht mobil bin. Mit Bus/Bahn habe ich schon etwa jedesmal eine knappe Stunde Fahrt und etwa 150 Euro Kosten, zusätzlich einen err4eichbaren Minijob abends habe ich bisher nicht gefunden.
      Ich dachte vielleicht könnte man irgendwo Fahrkostenzuschüsse bekommen oder ähnliches....
      Ich meine, mir bleiben etwa 300 Euro im Monat, wo ein Hartz4 Empfänger ja Miete bezahlt kriegt soweit ich weiß und dann Anspruch auf rd. 400 Euro monatlich hat....da habe ich ja weniger obwohl ich täglich arbeite :(
      Zum Wohngeld:

      Es ist nicht selten, dass beim Wohngeld falsche Beträge herauskommen, weil die Antragsteller (also zum Beispiel Du) unvollständige Angaben machen. Ein klassisches Beispiel wäre es, wenn Jemand seine Werbungskosten nicht geltend macht. Das kann man machen. Das Amt arbeitet dann mit Pauschalen. Die Pauschalen können aber zu falschen Ergebnissen führen, ganz besonders, wenn Jemand wenig verdient, aber hohe Werbungskosten hat.

      Aber das ist eigentlich im Moment egal. Die einfachere Lösung dürfte es sein, zum Jobcenter zu gehen und dort einen Antrag zu stellen. Wie schon oben vorgerechnet, hast Du dort möglicherweise deutlich über 100 Euro im Monat extra. Aber auch dort solltest Du Deine Werbungskosten für die Fahrten im Formular "Einkommen" angeben. Im Fall der Fälle schicken die Dich ohnehin weiter zum Wohngeld, falls es dort mehr Geld geben sollte.

      Zu Deinem Job und der Bezahlung: Alles schön und gut, aber die Tricksereien über "Teilzeitstellen" und "Mindestlohn" für gelernte Fachkräfte stehen auch einem Tierheim nicht mal so eben frei.

      Wer auch immer dort die Entscheidungen trifft, hat sehenden Auges entschieden: Es werden Mitarbeiter zu Bedingungen angestellt, bei denen man aufgrund der Stundenzahl nicht so einfach "nebenher" einen zweiten Job machen kann und gleichzeitig wird so wenig gezahlt, dass man davon nicht menschenwürdig leben kann. Das wiegt noch etwas schwerer, da Du eine eher niedrige Miete hast.

      Für Dich selbst aber sollte klar sein: Wenn Du dort ohnehin keine Chance hast, im Tierheim genug zum Leben zu verdienen, dann musst Du Dich so oder so nach etwas Neuem umsehen. Das hat keine Zukunft.
      Du bekommst ungelernt für so ziemlich jede andere Tätigkeit über kurz oder lang mehr Geld. Ich kenne Azubis, die im praktischen Ergebnis monatlich mehr Geld haben als Du.

      Zum fehlenden Auto: Fahrrad oder Roller sind deutlich günstiger.

      Zum Minijob: Wenn man ununterbrochen sucht, dann findet sich aufs Jahr gesehen praktisch überall in Fahrradreichweite der ein oder andere Teilzeit- oder Minijob, den man "nebenher" machen kann. Sei es, dass man am Wochenende oder am Abend was sucht, sei es, dass man sich beim anderen Arbeitgeber einen freien Tag aushandelt und an dem noch etwas anderes macht. Genauso kann man schauen, ob man nicht ein Ehrenamt mit Aufwandsentschädigung findet. Altenbegleitung z.B. wird in vielen Gegenden gesucht, geht am Wochenende und ist bis zu gewissen Grenzen auch noch steuerfrei.

      Da Du aber im Tierheim ohnehin deutlich weniger verdienst, als eine ungelernte Kraft in Vollzeit zum Mindestlohn, kannst Du finanziell gesehen auch gleich "irgendwas" Anderes in Vollzeit suchen. Finanziell schlechter werden kann es nach den momentan von Dir genannten Zahlen rechnerisch so gut wie gar nicht. Egal wo in Deutschland. Gegen Deinen Job ist der "Pommesbrater" in der Systemgastro schon ein Besserverdiener - und der verdient im Lauf der Jahre nach Tarif sogar noch ein bisschen mehr pro Stunde.

      Ansonsten bleibt noch der folgende Tip:
      Du kannst versuchen, beim Finanzamt aufgrund Deiner Fahrtkosten einen höheren Werbungskostenbetrag eintragen zu lassen. Da Du aber ohnehin nur rund 20 Euro im Monat Steuern zahlen dürftest, solltest Du nicht zu viel erwarten. Aber Kleinvieh macht auch Mist.
    • Turtle1972 schrieb:

      Warum soll das schwierig sein? Brutto ca. 1100 Euro wären ca. 290 Euro Freibetrag und somit ca. 159 Euro ALG2. Ist ja wohl ein bisschen mehr als 11 Euro Wohngeld.

      Was die Rechnerei mit der 30h/Woche soll, entgeht mir. Was soll da gewesen sein?!

      Entweder du schreibst vernünftige und hilfreiche Beiträge oder du suchst dir ein anderes Forum.
      Na das geht auf die Frage nach dem Mindestlohn hinaus.

      Bei einer alleinstehenden Person (Steuerkl. 1) da komme ich, wenn ich das mal hochrechne, auf 1.156 EUR.
      Der Durchschnittslohn liegt da bei 8,89 EUR. Mindestlohn jetzt bei 8,84 EUR.
      Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup: