Förderung soz.pfl. Job

    • grünspan;231795 schrieb:

      ...
      "Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Stelle"
      ...


      MAO TSE-TUNG (1893 - 1976)

      Leider hat sich ja das Thema "Richtig zitiert" hier im Forum schon einmal ausgeweitet und ich mag mich deshalb nur ergänzend äußern.

      Gruß anabell
    • Hier geht´s auch weiter.

      Die bürokratischen Vorraussetzungen für eine geförderte Beschäftigung sind auf dem Weg.

      Förderlich wäre ein Schwerbehindertenausweis mit dem GdB von 50 % um eine höhere und längere Förderung durch das Jobcenter zu bekommen.

      Lt Aktenlage ist dies auch machbar...das hätte ich schon länger machen können, hab mich jedoch immer dagegen gesperrt, weil es MEINER Interpretation von Genesung und Rehabilitation von Suchterkrankungen konterkariert und ich Leistungen erhalte, die mit von MEINEM Gefühl her nicht zustehen.

      Auch die KK ließen sich nicht auf eine Diskussion bzgl. der "chronischen "Erkrankung" bei einer vormals bestandene Abhängigkeit ein, die ich gerne geführt hätte..so bleibe ich zwanghaft 1% Zuzahler.

      Ausserdem sind andere Diagnosen dazu gekommen, die erklärt haben, wieso ich 3 Jahre nach dem Start meines Projektes noch nicht da bin, wo ich gerne wäre.:(

      Trotzdem fühle mich gerade in körperlicher Verfassung in der Form meines Lebens mit 5 x die Woche Kraftsport und Fitness..was natürlich auch mental abstrahlt.



      Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit dem Jobcenter und der Maßnahme 50 + (welche Ende Feb. ausläuft und momentan nur noch aus dem Fitnessteil besteht) kann ich nur als optimal und vorbildlich, zielführend und unterstützend bewerten . Mit hohem Engagement und Sachkompetenz- wie immer torpediert von der Leistungsabt -.

      Der Arbeitsplatz bei einem Landesverband der Suchthilfe, der die lokalen Projekte unterstützt und koordiniert enthält kaufm. und Verwaltungsanteile.

      Da kaum Eigenmittel vorhanden sind, müssen wir den fehlenden Anteil fast komplett aus Spenden generieren.

      Wir müssen jetzt also bis Ende Feb.. (Deadline ist 01.03.2013) ca. 12.000
      aquirieren.

      Das müßte dann für 12 - 18 Monate reichen.

      Danach sollten wir aus Fördermitgliedschaften, kostenpflichtigen Angeboten, Fördermittel von Land + Bund als freier Träger der Gesundheitspflege agieren können, meinen und evtl. andere Jobs bezahlen und das ehrenamtliche Engagement des Teams wenigstens mit Aufwandsentschädigungen entlohnen. Eine recht optimistische Vorstellung die mit viel Arbeit verbunden sein wird.

      Das gesamte Projekt der Suchthilfe, Prävention und Beratung wurde von mir initiiert, wie auch der Landesverband - dem ich jedoch als Vorstand nicht mehr angehöre - und hat vor Ort tolle Arbeit geleistet und wird entsprechend gewürdigt von Klinikleitern und Ärzten und Therapeuten.

      Möglich ist das, weil ein hervorragendes Team versch. Charaktere und Kompetenzen zusammengekommen ist, die NOCH alle ehrenamtlich agieren.

      Da mußte ich mich oft zurücknehmen um als Teamplayer zu agieren und nicht als CEO.:cool:. Eine wertvolle Erfahrung, die nicht immer einfach war und nicht immer harmonisch..zeitweilig arbeiteten wir mit einem Mediator.

      Mein Gehalt hab ich mit 2401 € brutto ausgehandelt (Das Anfangsgehalt eine PaP hier beträgt 2400, das wollt´ich toppen)

      Für die Teilzeit (19,5 h) - mehr ist finanziell im Moment nicht drin - also 1200, 50.

      Die Arbeitszeit wird aber noch durch zusätzl. ehrenamtliche Arbeit, die zwingend notwendig ist, trotzdem mindestens 40 h betragen...eher mehr

      Dazu kommt noch die ein oder andere Taxi - Sonntagschicht, so dass ich mit dem Einkommen gerade am Pfändungsfreibetrag liege.

      Arbeitsplatz hier zuhause oder mit dem Vereinslaptop überall da wo es Spass macht...zur "Not" dann auch am Ostseestrand..:cool:...wenn es so klappt.

      Die letzte soz.pfl. Beschäftigung wo ich auch ziemlich freie Hand hatte, war bei selbstkritischer Betrachtung im Output nicht so, wie es hätte sein können.
      Strukturen und feste Zeiten sind für mich - eigentlich- besser als "laissez faire" .

      Jetzt warten wir auf die projektbezogenen Spendenzusagen...
    • grünspan;244999 schrieb:


      Jetzt warten wir auf die projektbezogenen Spendenzusagen...


      Die es leider nur zum Teil gab....

      aber es hat dennoch gereicht..

      Das Jobcenter hat hier im Zusammenspiel mit Sb==> Teamleitung und sogar Bereichsleitung alles gegeben. Mein Arbeitgeber erhält für 3 Jahre eine Förderung beginnend mit 50% und einer 10 %igen Abnahme pro Jahr.

      Da die Spendengelder nicht wie erhofft flossen , gibt´s leider beim Bruttogehalt einige Abstriche. Diese werden aber durch das - bereits bewilligte - Einstiegsgeld kompensiert. Die Dauer des Einstieggeldes wurde auch voll ausgereizt. Ausserdem zahlt der Verein, da meine Wohnung auch als Büro genutzt wird, noch so einige Sachen, wie den kompletten I.net/Tel- Anschluss und diverse andere Sachen. Das ist aber auch jetzt schon so..:rolleyes:

      Beginn ist 01.05. Erste Lohnzahlung erfolgt natürlich erst im Juni.

      Da der Arbeitsvertrag frei verhandelbar war, gibt´s natürlich ausreichend Urlaub:cool:...was eigentlich wurscht ist, da der "Arbeitgeber" ja ebenfalls ein von mir gegründeter Verein ist, dem ich jedoch nicht mehr vorstehe. Auf jeden Fall gibt es nicht dieses Angestelltenfeeling...

      Ich bin eher ein schlechter zweiter oder dritter Mann...:rolleyes:

      Mittelfristig wollen wir ohne die Förderung Umsätze mit Suchtdienstleistungen generieren und so die kostenlosen Angebote sowie mein und andere Gehälter erwirtschaften.

      Ein ortsansässiges Tec - Dax Unternehmen, welches unsere Angebote bereits in Anspruch nimmt, hilft uns nicht finanziell, sondern durch Know - How, Vitamin "B" und sponsert eine prof. Unternehmensberatung die uns für folgende Ziele unterstützt:

      • [FONT=&quot]Konkurrenzanalyse: [/FONT][FONT=&quot]Beantwortung der Frage: wie kann sich der Verein “XXXX e.V.” gegenüber anderen Angeboten abgrenzen und wie grenzt er sich eventuell jetzt bereits von anderen Angeboten ab? [/FONT]
      • [FONT=&quot]Strukturierung der Angebote:[/FONT][FONT=&quot] Welche Angebote werden derzeit gemacht? Was zeichnet diese aus? Auf Basis dieser Informationen sollen Preise sowie eine Strukturierung der Angebote formuliert werden, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen. [/FONT]
      • [FONT=&quot]Strukturierung der Kommunikation: [/FONT][FONT=&quot]Nach einer Analyse der bisherigen Kommunikationsmittel und der Kommunikation der unterschiedlichen Leistungen soll ein Standard erschaffen werden, der die Leistungen auch überregional vertreibbar macht. [/FONT]
      • [FONT=&quot]Zusammenfassung des Angebotes als Ausgangspunkt für ein “Franchise”: [/FONT][FONT=&quot]Nach der Strukturierung der genannten Punkte soll das Vereinskonzept so weit entwickelt werden, dass auch andere Standorte davon profitieren können. Hierbei ist auch die Finanzierung zu beachten (evtl. - wie viel Geld wird für die Eröffnung eines Vereins benötigt?)[/FONT]



      so dass wir unser Angebot: Selbsthilfe/ Beratung/Prävention positionieren können.


      Unser Team ist für die Zukunft gut aufgestellt.


      Alles in allem haben da alle einen tollen Job gemacht...und sind im Prinzip meinen Vorstellungen und Ideen gefolgt, ohne nervige Kaufmannsladen -Maßnahmen oder Zeitarbeitsangebote.


      O - Ton SB: "Ich kann Sie ja nicht in die Produktion schicken!"


      Stimmt:D


      Meine Bewerbungsanzahl in nun fast 8 Jahren SGB II liegt immer noch bei NULL.


      Der Aufforderung:" Ich will Sie hier NICHT wiedersehen!!" werde ich wohl Folge leisten können...


      ..und "Die Leistungsabt. macht 3 Kreuze" muss ich wohl um das vierte ergänzen. Es gibt - wenn nix passiert - zum Monatsende noch zwei Untätigkeitsklagen..


      Wegen der Komplexität (erfolgreiche Vermittlung im Projekt 50+, Vermittlung mit viel Vermittlungshemmnisssen, Unterstützung mit einer relativ großen Summe durch bekannte Stiftung, Zusammenarbeit mit dem hiesigen Weltmarktführer für gewisse Medizinprodukte und vielen positiven Referenzen für unsere bisher geleistete Arbeit im Suchtbereich) gibt´s evtl. einen Presseartikel...


      Nochmals von hier Dank an das mitlesende JOBCENTER - Team!


      Auf geht´s!


      Mal sehen wo wir in 2,3 Jahren stehen.


      ;)
    • Nach Meldung der Aufnahme einer Tätigkeit ab 01.05 gab´s folgendes Schreiben:





      Es gibt aber den Arbeitsvertrag für die Leistungsabt. NICHT und auf gar keine Fall!!!

      Mein Arbeitgeber und ich möchten nicht , dass die Leistungsabt. diesen einsieht, da er keine leistunsgerelevanten Daten enthält.

      Da dieser natürlich der Vermittlung vorliegt (die ja auch den Zuschuss gewährt), haben wir drum gebeten, diesen NICHT weiter zu geben, was uns auch zugesagt wurde.

      Die Bestätigung dass die Zahlung erst im Monat 06 erfolgt, gibt es und nur diese muss ausreichen.

      Mal sehen, ob ich wieder einen Richter zur Hilfe bitten muss, um diesen relativ einfachen Sachverhalt zu klären...
    • Sie wollten ihn natürlich haben, den Arbeitsvertrag....



      Gab´s aber nicht!!




      Geht doch!



      So werde ich nun übermorgen gleich mit einem Feiertag beginnen.

      Da trotz der Förderung auch Ansprüche auf ALG 1 entstehen, wird das Kapitel SGB II dann wohl geschlossen.

      Da das Jobcenter meinen "Traumjob" co -finanziert, dazu mit gewissen Privilegien, wie freie Zeit - und Ortseinteilung, werde ich Bezug auf Pflicht und Verantwortungsbewusstsein etwas draufsatteln...
    • Die Förderung wäre bis Juni 2016 gegangen. Dadurch dass ich ja Angestellter im Verein war, mußte ich den Vorsitz aufgeben, da wir sonst die Förderung nicht erhalten hätten. Die Vereinsarbeit wurde kontinuerlich ausgebaut. Kostenpflichtige Präventions- Seminar in Unternehmen und Organisationen erzielten ein gutes Feedback der Teilnehmer und sorgten für Umsätze, die unsere kostenlosen Angebote (Selbsthilfegruppen, Freizeitaktivitäten, Beratung) quer finazierten und ab einer gewissen Größe den Anteil mienes Lohns des Jobcenters obsolet gemacht hätten.

      Leider erwecken bestimmte Umstände und Umsätze Entwicklungen, die so ganz konträr zu meinen Erwartungen und Vorstellungen liefen...
      Dieses beim neuen Vorstand des Vereins und eingen Mitstreitern. Das einzige Druckmittel, das sie hatten war der Arbeitsvertrag und andere Versuche mich zu diskreditieren und so das ganze zu übernehmen. So erfolgte im Mai 2015 die Kündigung. Arbeistrechtlich hatte ich als einziger Mitarbeiter keine Chance dagegen anzugehen...
      Bestimmte Vorsichtmassnahmen hatte ich jedoch getroffen, Vereinsname. Logo etc. sind als Bild und Wortmarke beim DPA auf meinen Namen eingetragen,
      So konnte ich meinen Widersachern den Namen entziehen, einen neuen Verein gründen, dem ich jetzt wieder vorstehe und weiter am Ausbau der kostenpflichtigen Seminaren und anderen wirtschaftlichen Betätigungen des Vereins arbeiten. Allerdings hatt diese viel Kraft, Zeit und Geld gekostet...

      Vom Arbeitsamt und Jobcenter gibts weiterhin Unterstützung, keine Sperre trotz Kündigung, keine Bewerbungen oder Massnahmen, der Aufbau Selbstständigkeit wird weiterhin unterstützt und ich habe jetzt etwas Zeit. Ein paar Seminare nehme ich dazu ergänzend gerne mit.

      Gestern und heute waren wir bei einem Tec- dax Unternehmen für ein Tagesseminar zur Suchtprävention. Unser Honorar dafür ist fast vierstellig.

      Mein zukünftiges gehalt, abseits von stattl. Leistung kann ich jedoch nicht -wie eigentl. vorgesehen- als GF einer gGmbH erwirtschaften, sondern als geschäfts Vorstand eben dieses Vereins. Die Satzung ist dafür ausgelegt. Additinal dazu sind wir immer noch auf spenden angewiesen, die uns aber aufgrund zahlreicher Referenzen wie dieser:



      und einen Haufen ähnlicher gewährleistet.

      Allerdings gibts jetzt erstmal wieder Leistungen nach SGB II. Mit einigen nicht anrechenbaren Vergünstigungen aber aushaltbar..
    • Ich als Steuerzahler würde es begrüßen, wenn Du Deine offensichtliche Akribie zur Abwechslung in die Suche einer Arbeit stecken würdest, die Deinen Lebensunterhalt sichert, statt hier langweilende, ausufernde Monologe zu halten und die Sachbearbeiter des Jobcenters von wichtigeren Aufgaben für wirklich notleidende Kunden abzuhalten. Oder liegt bei Dir eine gewisse Persönlichkeitsstörung vor, die das nicht zulässt ? Dein Name und der des Vereins sind übrigens lesbar. Übersehen :rolleyes: ?