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Spass- und Plauderecke Mit anderen Benutzern plaudern. Etwas witziges vorstellen. All das, was der Abwechslung aus dem Alltag dient, kann man hier vorbringen.

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  #1  
Alt 17.12.2008, 09:18
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loveangel eine Nachricht über Yahoo! schicken
Unglücklich Wie fühlt ihr Euch?

Ich denke dieses Thema gehört hier in die PlauderEcke

Ich habe die letzten Jahre immer gearbeitet und auch nicht schlecht verdient.
Durch persönliche Umstände bin ich leider Arbeitslos geworden und lebe mit meinen beiden Kids nun von Harz4

Ich kann für mich behaupten, das es ein richtig mieses Gefühl ist, Hilfebedürftig zu sein!

Ich musste mir schon anhören ein - Schmarotzer - zu sein! Das tat echt weh, denn ich versuche wirklich alles um wieder an Arbeit zu kommen!
Ständig muss ich irgentwelches "Kopier und Bastelgeld" an die Schule bezahlen und weiß manchmal echt nicht weiter! Ausflüge, die die Schule unternimmt kommen noch hinzu, Schulsachen, Klamotten, Geburtstage und Weihnachten...alles muss man vom Regelsatz bezahlen...dann flattern nun auch noch die ganzen Endabrechnungen ins Haus

Es ist wirklich zum verzweifeln

Ich will das so nicht länger! Hab schon mit der ArGe gesprochen ob ich vielleicht als Tagesmutter arbeiten könnte, da ich ohne Führerschein (lebe auf einem Dorf, wo keine Busse oder Bahnen fahren) einfach zu schlecht zu vermitteln bin. Ich bin alleinerziehende Mama von zwei Kindern ( 9 und 11 Jahre).
Die sagten mir das ich dann erst eine Schulung machen muss...aber die kostet mich mal schlappe 490 Euro, die ich selber aufbringen muss
Über ein Dahrlehn für einen Führerschein hab ich auch schon mit der ARGE gesprochen, aber wie soll ich dieses zurück zahlen+ den Rest für den Führerschein?

Vielleicht (und davon gehe ich auch mal stark aus) gibt es hier den ein oder anderen, der sich ähnlich fühlt wie ich....

In diesem Sinne

LoveAngel
__________________
Sieh auf den Käse, nicht auf die Löcher
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  #2  
Alt 17.12.2008, 09:42
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Beiträge: 1.166
Standard Wie ich mich fühle

Du hast gefragt wie man sich so mit ALG II fühlt. Ich habe ja nicht nur ALG II, sondern auch schon vor 2005 Arbeitslosenhilfe bezogen. Im Jahre 2004 wurde ich bezüglich der damaligen Einführung von ALG II von der MOZ (Märkischen Oderzeitung) zu meiner Person befragt. Die MOZ stellt Langzeitarbeitslose unter der Rubrik „ Künftige Bezieher des Arbeitslosengeldes II äußern sich in der MOZ zu ihren Wünschen.“

Der Reporter stellt das was ihm über mich erzählte so treffend dar, das ich diesen Artikel hier mal veröffentlichen möchte.

Ich gebe nicht auf, bin aber nicht sehr optimistisch

Eine Langzeitarbeitslose aus Hennickendorf berichtet
Heute (2004): Angela Wolter (36) aus Hennickendorf



Ich wohne in Hennickendorf und habe mal Wirtschaftskauffrau gelernt. Anschliessend konnte ich im Baustoffkombinat noch 2 Jahre arbeiten. 1990 war dann Schluss. Ich fiel erst mal in ein großes Loch, die Erfahrung war ja völlig neu. Ich dachte doch, wer arbeitslos ist hat selbst schuld. Beim ersten Mal kam meine Mutter mit zum Arbeitsamt. Der ging es dort noch schlechter als mir. Als „Jungfacharbeiter“ konnte ich ein Bewerbungstraining machen und dann eine praxisorientierte Übungsfirma besuchen, wie es damals hieß.
Später arbeitete ich als Bürofachfrau in einer Firma, die aber nach 2,5 Jahren kaputt ging. Es folgten 2 Teilzeitjobs. Als die Gerüstbaufirma aus dem Saarland nach 5 Jahren keine Fördermittel mehr bekam, machte sie hier dicht. Das war 1998. Wenig später zog sich die andere Firma zurück. Ich hatte Glück und kam in einen so genannten Kurs contra Langzeitarbeitslosigkeit. Als ich von einem Lehrgang hörte, durch den man sich zur Steuerfachkraft umschulen konnte, habe ich mich gleich beworben. Im November 2000 fand ich Arbeit bei einer Zaunbaufirma in Herzfelde. Dort war ich aber überfordert, sollte Lagerarbeiter, Bauleiter und Bürokraft in einer Person machen. Nach 8 Monaten ging es nicht mehr.
Seit August 2001 bin ich nun auf Arbeitssuche. Beworben habe ich mich oft, auch Anzeigen geschaltet und private Arbeitsvermittler kontaktiert. Zwischendurch habe ich mich weiter stark bei den Hennickendorfer Heimatfreunden engagiert. Angesichts meines sozialen Engagements habe ich einen Grundkurs, das sind 200 Stunden, für ungelernte Pflegekräfte abgeschlossen. Ich kann damit auch als Altenpflegehelferin arbeiten. Ich versuche wirklich alles.
Gegenwärtig bekomme ich 464 Euro Arbeitslosenhilfe. Ich gebe nicht auf, bin ab er für die Zukunft nicht sehr optimistisch.
__________________________________________________ ____________

Heute im Jahre 2008 erhalte ich mit Reglesatz, Miete und einen Nahrungskostenzuschuss insgesamt 680 Euro ALG II.
Habe schon zigmal eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben. Ich habe jede ABM, jeden 1 Euro Job und jeden Stellenvorschlag vom Job Center angenommen bzw. mich beworben. Eine dauerhafte Arbeit die mich wegbringt vom ALG II ist nicht in Sicht trotz intensivster Bewerbungskativitäten meinerseits.

Angela
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  #3  
Alt 17.12.2008, 16:51
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Ich bin jetzt seit fünf Jahren arbeitslos und fühle mich keinesfalls minderwertig. Ich muß mich auch nicht dafür entschuldigen, daß meine ehemalige Firma pleite gegangen ist und ich zu dem Zeitpunkt ein Alter hatte welches nicht gerade zur erfolgreichen Arbeitsvermittlung beiträgt. Meine Bewerbungen sind derzeit mittlerweile über 700 schreibe ich nach wie vor und betrachte es mittlerweile als Hobby. Mein Bücherschrank fasst mittlerweile gut 2000 Bücher und auch sonst kann ich mich über lange Weile nicht beklagen. Es gibt viele Dinge die man auch ohne Geld machen kann. Im Sommer ist es zwar angenehmer als im Winter dann habe ich zusätzlich meine Wellnessoase in Form einer 10qm Loggia. Mein Freundeskreis ist groß und ich werde trotz Arbeitslosigkeit akzeptiert. Vielleicht liegt es auch daran das ich nie Jammer und versuche an allem was ich mache und erlebe etwas positives abzugewinnen. Mein derzeitiger Rentenanspruch beläuft sich auf 900,oo Euro und ich habe es aufgegeben mir um meine Zukunft noch großartig Gedanken zu machen. Denn wenn ich in 11 Jahren in Rente gehen darf werden die geburtenstarken Jahrgänge sowieso nur noch Ansprüche auf die Grundsicherung haben. Es gibt einen wunderschönen Spruch, der da heißt. "Lebe jeden Tag so als wäre er der Letzte."
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  #4  
Alt 17.12.2008, 16:56
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Also Schneeflocke,

ich bin im Jahre 1968 geboren und man hat mir schon zugeschickt das ich zur Zeit wenn ich die Rente erlebe einen Anspruch auf 295 Euro habe.

Und ich denke mal das Jahr 1968 war durchaus noch kein geburtenschwacher Jahrgang.

Also an meinem Beispiel siehst Du es kann jden treffen, ob geburtenschwacher Jahrgang oder nicht.

Angela
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  #5  
Alt 17.12.2008, 18:03
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Ich habe von geburtenstarken Jahrgängen geschrieben. Andererseits ging es um Minderwertigkeitsgefühle die ich nun mal nicht habe. Außerdem ist es müßig sich jeden Tag einen Kopf zu machen. Ich lebe jetzt hier und heute. Was morgen passiert weiß keiner. Und wer weiß, vielleicht kommt irgendwann mal der riesen Knall. Und wenn ich mich jeden Tag selber runter ziehen würde könnte ich mir gleich die Kugel geben.
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  #6  
Alt 18.12.2008, 22:25
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Hallo...

Ich bin 27 jahre alt auch seit 2002 zu Hause wegen der Erziehung meiner Kinder (jetzt fast 8 und fast 4 jahre alt).

Minderwertig fühle ich mich auch nicht gerade ich denke mal trotz mehrfacher arbeitsuche und Bewerbungsgesprächen ist es heutzutage super schwer noch arbeit zu finden die sich mit meinen Kindern vereinbaren lassen.

Ich habe immer wieder Putzstellen angenommen auf Lohnsteuerkarte oder auch auf 400 € basis und was hat es mir gebracht ich bin leider nie von der Arge los gekommen. oder sogar arbeitslos wieder geworden und kein Geld vom Chef bekommen.

Lebte von 2002 bis 2008 als alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Kindern und habe trotzdem nie aufgeben dürfen wegen der Kinder.

Ich muss noch sagen ich habe ein Kind mit ADHS und es ist sowas gerade super schwer.

Ich suche jeden tag das Internet ab und die zeitungen und finde hier bei uns leider keine arbeit zur Zeit mal schauen was das Jahr 2009 bringt ...

Abwarten und Tee trinken bedeutet das ...
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  #7  
Alt 23.06.2009, 17:59
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Ort: Glauchau
Beiträge: 44
Unglücklich Geht schon irgendwie

Ich bin heute 23 Jahre alt und habe mit 18 Jahren meine Ausbildung beendet, habe dann zwei Jahre lang gearbeitet und bin mit 20 Schwanger (Wunschkind) geworden. Ich hatte einen festen Job, mein Freund ebenfalls. Also 2 Einkommen.... als ich in der 13 SSW war änderte sich dies. Ich bekam Blutungen und Wehen musste insgesamt 7 Wochen in der Klinik bleiben. Dann bekam ich ein Attest das ich bis zur Geburt nicht Arbeitsfähig bin. Also stimmte mein Arebitgeber zu das ich danach gleich in Erzeihungsurlaub gehe...geplant waren 18 Monate. Kaum 2 Wochen später also in der 22 SSW kam die Feinsono und Fruchtwasseruntersuchung. Mein Kind würde mit einer defekten Niere auf die Welt kommen, an der anderen Niere befanden sich da schon mehrere Zysten. Damals war geplant direkt nach der Geburt OP beim Baby... supi.
Nach immer wiederkehrenden Aufenthalten in der Schwangerschaft wurde zu guterletzt auch noch meinem Freund gekündigt... fristlos, später nach Gerichtsverfahren in gristgerechte Kündigung umgewandelt... nun war sein Geld auch noch futsch. Er musste einen Miesbezahlten JOB an nehmen (5,60€/std brutto) Ich bekam unserer Tochter die nun doch nicht Operiert wurde, das Risiko zu groß.
Nun musste ich meinen Job aufgeben da mein Kind extremer Betreunung rund um die Uhr bedarf (auch jetzt noch). Ich einigte mich mit meinem Chef und wo das Geld alle war war ich gezwungen ALG II zu beantragen.... Nun verdient mein Freund zwar etwas mehr aber um weg vom ALG II zu kommen....

Also weiter brav aufs Amt und Anträge ausfüllen, abgeben usw.... begeißterung sieht anders aus.... und sich dann noch von einigen als Arbeitsfaul oder Schmarotzer hingestellt zu werden ist auch nicht grade Lustig oder Ehrvoll.... Aber jedem der mir das unterstellt kann ja mal 2 tage und Nächte die Betreuung meiner Tochter übernehmen, dagegen ist in 12 std. Arbeitstag in Witz....
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  #8  
Alt 09.07.2009, 07:34
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Beiträge: 13
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Ich fühle mich richtig sch....
Ich bin 27 Jahre alt und habe nie wirklich eine Ausbildung beendet. Mit 17 zog ich bei meinem Vater aus (nach einer heftigen körperlichen Auseinandersetzung) 400km weit entfernt in der Hoffnung eine Ausbildung zu finden. Ich begann eine schulische Ausbildung als Erzieherin welche mit dem geringsten Bavögsatz belohnt wurde, da ich noch 17 war ging das Kindergeld an meine Mutter (Monate des Kämpfens begannen um dieses Geld). Vom Amt damals noch Sozialamt bekam ich direkt den Wind aus den Segeln das ich keinerlei finazielle Untersttzung bekommen würde. 4 Monate Später einige Schulden schwer musste ich abbrechen. Ich jobte dann als Aushilfe bis ich meinen Freund kennenlernte und Schwanger wurde. Da war ich 19.
Er war damals beim Bund und ich jobte erstmal weiter in Aushilfsjobs herum bis ich aus SS Problemen nicht mehr durfte und ins KH kam bis zur Geburt.
Nach 2 1/2 Jahren war mein 2ter Sohn geboren mein LG arbeitete zu der Zeit und alles war "gut"
Unser erster Sohn wurde auffällig und es began ein Marathonlauf zu vielen verscheidenen Ärzten, der Kita wollte ihn nicht mehr er sei nicht Tragbar. Ein Jahr lang suchten wir verzweifelt nach einem Platz und rannten noch dazu zu unzähligen Ärzten.
Dann eine neue Einsicht du bist wieder Schwanger! Beim Arzt kam raus 29 Woche, ich konnte es nicht fassen wie konnte ich das nicht bemerken?
Ich brach ein irgendwo in einer Scholle hing ich da und pattelte gegen meine eigene Einstellung. 3 Kinder wie willst du je wieder arbeiten?
Kurz darauf kam die Diagnose bei meinem ältesten Sohn ADHS mit Hochbegabung 2Jahre lang hat es gedauert für diese Diagnose.
Mich draf ein Schlag mitten ins Geischt und ich viel weiter ab. In meinem Kopf wirrte nur noch alles herum unfähig noch nachzudenken über die Situation die sich anbahnte. Mein LG verlor seine Arbeit er arbeitete ohne Ausbildung in einem Malerbetrieb. Ja suber 3 Kinder und Arbeitslos was nun?

Der 3te Sohn wurde geboren ich konnte mich anfangs mit ihm nicht anfreuen werte ihn ab wollte ihn nicht haben. Als er dann krank wurde ging es wieder los, ich wusste sofort was er hat aber die Ärzte wollten das noch beobachten.
Er bekam eine Neurodermitis sein ganzer Körber war offen überall löste sich die Haut unter Blasen auf. Neuer Kampf bekann während der tägliche Kampf mit unserem ersten stets weiter lief.

Ende letzten Jahres brach ich zusammen konnte nicht mehr, die Medis die Nahrung Hartz4 keine Besserung in Sicht. Ich kam ins Krankenhaus und nun war ich die jenige die eine Diagnostik durchlief.
Deppression aber irgendwas stimmt da nicht meine reagtion auf das Antidepressiva war alles andere als normal und die Ärzte suchten weiter.
Nach 3 Monaten bekam ich meine Diagnose "schwer ausgeprägte ADHS mit Disposition zu depressiven Verstimmungslagen". Na suber auch das noch. Und weil das nicht genug ist bekam ich auch gleich die Nachricht das ich Schwanger bin zum 4ten!!!

Ich habe Menschen immer verachtet die mehr Kinder haben und dann auch noch Hartz4 bekommen jetzt gehöre ich selber dazu.
Ich bekam mal wieder eine eher unschöne Phase und versank in selbstmitleid.

Mittlerweile ist mein Partner in einer Umschulung zum Maler Lackierer ich sitze hier mit einer Murmel und denke jede Sekunde daran wie es weiter gehen soll.
Die Beziehung ist zerrüttelt und wir wissen nicht wies weiter gehen soll, mein Partner lässt mich allein und ich frage mich wie soll ich das Leben meistern mit 4 Kindern und vielleicht noch alleine? Von Hartz4 leben?

Ich traf allerdings gerade in letzter Zeit auf sehr viele nette Menschen auch bei der Arge die es schaffen mir immer wieder Mut zuzusprechen.
Diesen Menschen bin ich einen Dank verpflichtet denn ohne sie wäre ich wohl schon irgendwo eingewiesen worden.

Der Kita hat meinem jüngsten und meinem Ungeborenen schon einen Platz zugesichert und wenn alles gut läuft kann ich in einem Jahr wieder anfangen mein Leben in die Hand zu nehmen ohne Hartz4. Das ist mein Schimmer der mir entgegen strahlt und mir die Hoffnung gibt das trotz 4 Kindern nicht alles verloren ist in meinem Leben.

Jetzt haben wir die ADHS unter Kontrolle ich lerne täglich damit umzugehen und die Neurodermitis meines 3ten Sohnes haben wir fast tot bekommen.
Mein ältester wird eingeschult und mein mittlerer wurde erst vor kurzem ADS diagnostiziert.

Doch der Gedanke bis jetzt nichts erreicht zu haben bis jetzt von hartz4 Leben zu müssen und wenn ich mich trenne dieses alleine zu tun ist zwar hart aber ich glaube daran das ich es doch noch schaffen kann.

Jeden Tag denke ich daran wie es wohl gelaufen wäre wenn ich nie von Zuhause weggegangen wäre, oder wenn ich diesen einen Menschen einfach vorbei gehen lassen hätte.


Mutti mit ADHS in Therapie
1tes Kind 7 Jahre ADHS + HB 3 Jahre Heiltherapie, 2 Jahre Ergotherapie 1 Jahr Medikamenteneinstellung jetzt Schuleinführung und Platz in Heilpädagogischer Tagesgruppe

2tes Kind 4 Jahre ADS 1 Jahr Heiltherapie und abwarten^

3tes Kind 2 Jahre besonders schwere Neurodermitis bekämpft bis aufs Blut nur noch 2 Reaktionauslösende Allergien vorhanden.

4tes noch nicht geboren hoffentlich gesund wir werden es sehen.

Der Kampf geht weiter und ich werde es schaffen, meine Kinder werden hoffneltich eines Tages ihr Leben in der Hand haben und mit ihren Krankheiten klar kommen.
Ich Kämpfe jeden Tag für Sie auch wenn es mir dabei immer ein Stück schlecht gehen wird.

Und ich hoffe eines Tages vom Amt los zu sein und ich verurteile nie wieder Menschen wegen irgendwas *hust*
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  #9  
Alt 09.07.2009, 09:34
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Ort: Hinter den 7 Bergen...
Beiträge: 1.729
Standard @Arya

Wenn ich das so lese, dann hast du jedesmal voll daneben gegriffen nur was ich absolut nicht verstehe: Du hast schon 3 kranke Kinder und da kann man/frau nicht über Empfängnisverhütung nachdenken ?????

Gruß
Enibas
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  #10  
Alt 09.07.2009, 12:30
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Registriert seit: 30.11.2008
Beiträge: 2.047
Standard

Hallo Arya,

ehrlich gesagt, ich muß Enibas schon Recht geben........
Wenn man eh schon am Abgrund steht, 3 schwierige Kinder hat, zerrüttete Beziehung...... muß man dann noch einen Schritt tun und ein 4. Kind bekommen ?

Auch wenn es hart gesagt ist, Selbstmitleid hilft dir nicht weiter.
Du mußt dich deinem Leben stellen, egal ob nun mit oder ohne Partner.
Hol dir Hilfe, vorallem wenn du selber noch im Loch sitzt.
ADS/ADHS Kinder brauchen viele Regeln, einen konsequenten Tagesablauf.
Leider werden oft nur Medis gegeben und eine begleitende Therapie
nicht gemacht. Da immer gut dranbleiben.

Ich hatte das Glück das ich eine gute Beziehung führte und noch immer führte. Auch ich habe ADHS und bin ins Depriloch gefallen, zum Glück
selbst wieder rausgekommen.
Es ist eine sehr gängige Kombination, oder soll ich sagen ADHS´ler dafür
anfälliger wie andere Menschen?
Meine Kids kann ich zu deinen stellen.....
von Epilepsie, ADS, HB, Legasthenie, und kaputter Niere beim großen zum
ADHS HB und Underachiver (SChulversager) beim zweiten......
HB beim kleinen und auf ADHS hab ich ihn noch nicht testen lassen und werde ich auch nicht ! Bis hin zur kleinen Maus mit Trisomie 21......
Das Leben läuft nicht immer so wie man es sich vorstellt.
Ich habe auch gedacht ich hätt schon genug Päckchen zum tragen und dann ist die Kleiner leider nicht gesund. Sie grad mal 6 Wochen alt.....
und es steht uns da noch einiges bevor.
Trotzdem, es sind alles Wunschkinder und keines würd ich missen wollen.

Wichtig ist das du als erstes mit dir selber wieder klarkommst.
Dann hast du auch wieder Kraft für deine Kinder.

Ein anderer Punkt wäre die Beziehung, ist das aus schon da, oder
wäre vielleicht eine Paartherapie eine Hilfe ?
Gerade wenn man so viele besondere Kinder hat, geht das schon auch
auf die Beziehung. Dazu die eigene Depri - wer da nicht drin hockt, oder hockte kann das im Leben nicht nachvollziehen wie es einen da geht.
Vielleicht wäre es interessant auch deinen partner etwas in deine Therapie
einfließen zu lassen. Damit er es besser verstehen kann.
Meiner hat auch eine Weile gebraucht bis er es nachvollziehen konnte.

LIebe Grüsse
- der nachtvogel -
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