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| Schulden - Schuldnerberatung - Überschuldung - Privatinsolvenz Weg mit den Schulden! Fragen rund um das Thema Überschuldung und Schuldnerberatung. Hier können Sie sich austauschen und Tipps zum Thema Schulden, Haushaltsplanung und Privatinsolvenz erhalten. |
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#1
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| Hallo! Wir befinden uns seit Dezember in der Privatinsolvenz, da wir bei unserem Hausbau über den Tisch gezogen wurden und der Bau sehr viel teurer wurde, als geplant. Da die Schulden sehr hoch sind, haben wir uns für die Verbraucherinsolvenz entschieden, umso in 6 Jahren schuldenfrei zu sein. Die Bank hat uns eine Frist bis Anfang August gesetzt, das Haus zu verkaufen. Wir haben einen Käufer gefunden, der das Haus nur als Kapitalanlage kaufen will und uns gegen Miete weiter drin wohnen lassen würde. Der Käufer bietet allerdings laut Bank zu wenig für das Haus. Die Bank hat also den Käufer abgelehnt. Wir waren sehr daran interessiert das Haus an diesen Käufer zu verkaufen und haben deswegen weiter nichts zwengs Hausverkauf unternommen. Wir glauben auch nicht in den nächsten zwei Monaten einen Käufer zu finden. Die Bank (ist in der Grundschuld eingetragen) will jetzt unser Haus selber verkaufen (bevor sie es zwangsverteigern lässt). Meine Frage ist jetzt, wie lange können wir noch in dem Haus wohnen bleiben? Müssen wir vorher ausziehen oder erst, wenn sich ein Käufer für das Haus gefunden hat oder es zwangsversteigert wurde? Wir wissen, dass wir eine Mitwirkungspflicht haben und lassen Besichtigungstermine zu, halten Haus in einem ordentlichen Zustand etc. Ich muss noch dazu sagen, dass ich in der 32. Woche schwanger bin (Mutterschutz fängt bald an, dauert 14 Wochen) und wir noch zwei Kinder (2 und 7 Jahre) haben. Der Gutachter von der Bank macht ziemlichen Druck, dass wir so schnell wie möglich ausziehen sollen, da das Haus sich dann besser und schneller verkaufen lässt. Wir sind auch schon auf der Suche nach einem geeigneten Haus, sind aber noch nicht fündig geworden- kann auch etwas dauern, weil wir jetzt eine dauerhafte Bleibe suchen (wir sind in den letzten 7 Jahren aus beruflichen und/ oder privaten Gründen 4 mal umgezogen) und diese gut ausgesucht werden will (sprich bezahlbar, gute Lage, nicht zu klein und nicht zu groß etc.). Außerdem könnten wir uns auch etwas Geld sparen, weil wir derzeit mietfrei in unserem Haus wohnen und wir durch die Gehaltspfändung nicht mehr all zuviel Geld übrig haben und je länger wir in dem Haus wohnen bleiben können, desto besser wäre es für uns finanzielle und sozial (unser Sohn müsste sonst die Grundschule wechseln). Wir hoffen drauf, dass das Haus zwangsversteigert wird und unser potenzielle Käufer es dann ersteigern kann (er würde das Haus dann sogar noch billiger ersteigern können, als er ohnehin für den Kauf geboten hat). Laut Gutachter, den der potentielle Käufer beauftragt hat, will die Bank viel zu viel für das Haus haben und dass sich das Haus schlecht verkaufen lässt, weil es individuell gebaut wurde und nicht fertig ist. Kann mir jemand helfen und mir sagen, ob wir aus dem Haus vorzeitig raus müssen? Ich wäre um jede Antwort dankbar! Vielen Dank schon mal! Davida |
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#2
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| Zitat:
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#3
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| Solange ihr als Eigentümer drin steht, könnt ihr bleiben... |
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#4
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| Hallo, bin neu hier und möchte anfragen, wie denn die ganze Sache mit dem Hausverkauf oder sogar Zwangsversteigerung ausgegangen ist? Falls "DAVIDA" den Forumseintrag noch liest, wäre es toll, hier noch Erfahrungsberichte zu bekommen, da wir uns fast in der gleichen Situation aktuell befinden und wissen nicht, wie wir uns hier verhalten sollen. Danke vorab! Grüße LIDE |
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#5
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| Hallo Lide, bei uns hat sich das dahingehend gelöst, dass mein Mann eine neue Arbeitsstelle in einer anderen Stadt angeboten bekommen hat, die er angenommen hat. Wir sind dann im August 2009 umgezogen. Das war auch ganz gut so, weil die Bank im November 2009einen Käufer für das Haus gefunden hat und wir dann sowieso raus gemusst hätten. Der Zeitpunkt war ganz gut, weil ja gerade Sommerferien waren und unser großer Sohn dann noch das Schuljahr an der alten Schule zu Ende machen konnte. Mittlerweile ist das Haus verkauft und wir befinden uns jetzt in der Wohlverhaltensphase. Sämtliche Ausgaben, die mit dem Haus und Hausverkauf zu tun haben, sind wir jetzt los und wir können wieder ruhiger leben. Die Kosten vom Hausverkauf hat teilweise der Käufer und teilweise die Bank übernommen, weil wir ja logischerweise nicht dafür aufkommen konnten. Das waren immerhin auch noch mal ca 2000 Euro (Notar, Grundbuchänderung etc.). Im Dezember 2014 sind wir dann aus der Insolvenz draußen. Dir wünsche ich viel Geduld und Kraft für das Durchstehen! Viele Grüße! Davida |
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