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| Kündigung Hier geht es um das Thema Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Alles, was mit der Kündigung zu tun hat, kann hier gepostet werden. |
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#1
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| Hallo, hätte hier mal ne Frage zu Kürzungen des Leistungsbezuges. Versuche es nun hier so gut es geht zu schildern. Muss ein wenig ausholen, damit es verständlicher wird. Mein Nachbar 57 Jahre alt, hatte bis lang einen 400 Euro Job. Ist vor ein paar Wochen erst mündlich dann schriftlich gekündigt worden. Er arbeitete im Stall, an einem Vormittag erfuhr er von einer Frau die dort ihr Pferd untergestellt hatte, dass Sie gehört hätte das sein Arbeitgeber die Pacht für die Anlage nicht mehr bezahlen könnte und das er sowie noch ein weitere Angestellte gekündigt werden sollten. An diesem Tag versuchte er dann mit seinem Chef, bzw. mit der Chefin ein Gespräch zu führen, da er sich sorgen um seine Stelle machte. Die beiden hatten aber wohl keine Lust mit ihm zu sprechen und wichen ihm aus. Sagten ihm nur, du wirst eh gekündigt. Am Abend fuhr er dann noch einmal zum Reitstall, an diesem Stall befindet sich eine kleine Gaststätte, in der sich auch sein Chef aufhielt. Dort trank er sich dann ein Glas Wein. Mein Nachbar bekam mit, dass sein Chef sich im Stall befand und ging hin und suchte das Gespräch mit ihm. Der Chef schrie meinen Nachbarn an. Beschimpfte ihn sehr stark mit Wörtern die ich hier nicht rein schreiben möchte. Wurde auch persönlich angegriffen. Mein Nachbar wehrte sich mit Worten und ging aus dem Stall zurück in die kleine Gaststätte. Nun kam es in der Gaststätte zwischen den beiden ein weiteres Mal zu einem Streit. Nun kam die Kündigung in der Stand das mein Nachbar während der Arbeitszeit betrunken gewesen sei und sich quasi mit dem Chef angelegt hätte, im beisein von Kunden, deswegen halt die Kündigung. Es war genau andersrum. Jetzt hat mein Nachbar von seinem GAB Berater erfahren das seine Sachbearbeiterin im 30% des Geldes kürzen will, da er sich das selbst zu zuschreiben hätte das er gekündigt worden wäre. Jetzt zu meinen Fragen/seinen Fragen: 1. Ist das rechtens, dass Kürzungen gemacht werden dürfen, aufgrund eines Falles was so nicht passiert ist. Es stimmt so nicht, dass er während der Arbeitszeit getrunken hat. Es war nach Feierabend ein Glas Wein. Des Weiteren ist die Kündigung nicht aus dem Grund erfolgt, sondern weil Sie Zahlungsunfähig sind. Nicht nur er ist gekündigt worden, sondern sein Kollege auch.Das er nicht betrunken war, könnte ich sogar bezeugen, da er mich nach dem Vorfall angerufen hatte und ich zu ihm gefahren bin um ihm zuzuhören. 2. Muss seine Sachbearbeiterin ihm das nicht schriftlich mitteilen, dass ihm sein Geld gekürzt wird. Er war schon bei ihr um den Sachverhalt aufzuklären. Sie hat alles schriftlich festgehalten und nun wird alles geprüft. Sie hat ihm nichts weiter dazu gesagt.Nun macht er sich halt sorgen das im Geld gekürzt wird. Da es sich alles so nicht ereignet hat. Ich muss dazu sagen dass er froh war überhaupt arbeit zu haben und hätte das nie so aufs Spiel gesetzt. Danke für euere Antworten und sorry ist etwas länger geworden. |
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#2
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| Zunächstmal muss man den Bescheid abwarten. Sollte darin eine Kürzung enthalten sein, dann hat man die Möglichkeit Widerspruch einzulegen. Bis dahin kann man erstmal gar nix machen.
__________________ Grüsse, Mandy Ich beantworte ab sofort KEINE PN mehr, weshalb Threads geschlossen und/ oder bearbeitet bzw. entfernt wurden oder man eine Verwarnung erhielt. Wenn dies der Fall ist, dann hat das seinen Grund (FORENREGELN LESEN!!!!!)! |
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#3
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| Eine Kündigungsschutzklage habt Ihr nicht eingereicht? Sind nur 3 Wochen Zeit dafür. |
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#4
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| Zitat:
Kündigungsschutzklage? Nein hat er nicht. Eigentlich ist er ganz froh dort nicht mehr zu arbeiten, als er dort gearbeitet hat, hat er sich schon nach was anderem umgesehen, da die Verhältnisse da nicht so klasse waren. Aber solange er nichts anderes hatte, nach dem Motto besser als nix. Ihm geht es nur darum, dass in der Kündigung halt das mit dem Alkohol steht, was ja wie gesagt nicht stimmt und ihm ne Kürzung ins Haus steht. Und ich denke jeder der weiss der Alg2 bekommt, braucht halt jeden Cent zum Leben. Kann man nicht auch irgendwas gegen dieses Schreiben der Kündigung machen, dass sie eventl. ne Kündigung schreiben müssen...?? Sorry...aber kenne mich da wirklich nicht so aus.... |
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#5
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| Das wurde doch schon geschrieben: Ohne Kündigungsschutzklage wird er wohl kaum weiterkommen. Warum sollte der Arbeitgeber freiwillig die Kündigungsgründe ändern und sich selbst damit Lügen strafen? Turtle |
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