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| Kosten der Unterkunft Fragen zu den KdU, den Unterkunftskosten nach § 22 SGB II (oder 29 SGB XII): Miete, Nebenkosten, Heizung, Umzug... |
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#1
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| Hallo zusammen, dies wird mein erster Beitrag, für mich ist das Thema AlgII noch sehr neu. Es geht mir ganz speziell um das Thema Wohnungssuche. Meine Frage ist, wie man denn eine Wohnung, die von der Arge bezahlt werden soll, findet? Einfach sämtliche Inserenten anrufen und ein Sprüchlein a la "meine Miete wird von der Arge übernommen werden" aufsagen und hoffen, dass ich damit einen von 10 nicht in die Flucht schlage? Das wäre dann ja ein echtes Durchbeißen *seufz* Oder gibt es auch Möglichkeiten bei Wohnungsbaugesellschaften? Gibt es irgendwo vllt eine Übersicht von Vermietern/Wohnungsangeboten, welche bereit sind, an AlgII-Empfänger zu vermieten? Noch kurz zu meinem speziellen Fall: Da ich derzeit noch in einer Bedarfsgemeinschaft lebe, wo der Zweite im Bunde nicht bereit ist, die entsprechenden Unterlagen auszufüllen, brauche ich ganz schnell eine Wohnung - ohne diese bekomme ich keinerlei Leistungen, sprich auch keine Krankenversicherung ![]() Den §5 Schein bekomme ich sicherlich momentan auch nicht. Falls es wichtig ist: Ich suche im Raum S-H und HH. Ich hoffe sehr dass ihr mir helfen könnt! Lieben Gruß, Lillith |
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#2
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handeln wird - und: Herzlich willkommen! Zitat:
solltest Du Dir angewöhnen, Deine "Bewerbung" um eine solche genau so abzuliefern, wie Du es ja von den schriftlichen Job-Bewerbungen gewohnt bist, also nicht nach "Schema-F", sondern individuell abgestuft nach dem jeweiligen Vermieter, das bekommt man am Telefon schnell heraus. Du solltest ganz offen und unbefangen mit dem Thema H4 umgehen, dabei aber erst dann mit Deinem aktuellen Status kommen, wenn es Sinn macht bzw. unvermeidlich geworden ist: ("Was machen Sie denn so beruflich...?") Zitat:
Interesse um ein begehrtes Gut ist halt mit Bemühungen verbunden, das geht Berufstätigen im Grunde nicht anders, wenn die Vermieterin zB. nach "Persönlichkeit" ihre Wohnung vergibt. Zitat:
Leistungsbeziehern schon Erfahrungen gemacht, also nix wie hin auf die Wartelisten! Zitat:
kontaktieren bzw. auf Warteliste setzen lassen, genau so vorgehen bei den Wohnungsbau-Genossenschaften! Und nicht vergessen: Die Online Wohnungs-Suchmaschinen wie IMMONET IMMOBILIENSCOUT oder IMMOWELT benutzen, das ist der einfachste Weg! Zitat:
Zitat:
nur der "Dringlichkeitsschein" ist an Bedingungen wie Krankheit, kleines Kind usw. geknüpft. Zitat:
Zitat:
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#3
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| Vielen Dank für Deine nette und ausführliche Antwort! So wie Du sagst, werde ich es angehen... Dass es den §5-Schein vom anderen Amt gibt habe ich gestern schon ergoogelt - kümmere ich mich gleich mal drum. Dass Du auch in der Hamburger Gegend suchst und "Romane erzählen könntest" - soll mich das jetzt er- oder entmutigen *hilfe* ![]() Ich wünsche Dir einen schönen Tag, lieben Gruß Lillith |
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#4
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Leistungsbeziehern so (er)geht wie Dir, was eben auch bedeutet, dass zB. in einer großen Stadt wie HH keine feste Regeln bestehen zB. bezüglich einer von Dir befürchteten "Hartz-IV"-Ablehnung. Mit Charme, Köpfchen und Hartnäckigkeit wirst Du erfolgreich sein! Außerdem sollte es Dich ermutigen, Dich weiter intensiv zu kümmern - so, wie Du es gerade tust - und Dich zu informieren - Dein bestes Kapital (!), auch um mögliche Fehler zu vermeiden und damit Zeit, Nerven und Kraft für die wichtigen Dinge zu bewahren. Und immer daran denken Zitat:
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#5
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| Hach, Du bist lieb! Bisher war ich bei meinen Wohnungssuchen immer recht schnell erfolgreich - als Studenten/Schülerin mit Hund und Elternbürgschaft *seufz* Diesmal mache ich mir echt ins Hemd. Seit wann bist Du denn schon auf der Suche? Ich hab ein bisschen Angst davor, dass ich in der nächsten Zeit zu x Wohnungsbesichtigungen aste, vor Ort dann alles schick ist und am Ende dann doch keine Antwort kommt, weil man an so jemanden ja nicht vermieten will ![]() Liebe Grüße, Lillith |
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#6
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| Zitat:
Anfangs hat es mich noch irritiert, wenn eine Maklerin bei dem zögerlich angedeutetem Begriff "Hartz-IV" unmittelbar kommentarlos den Hörer auflegte, andere schleuderten einem schon mal den Satz: "Und das alles mit unseren Steuergeldern..." entgegegen. Heute sehe ich das alles viel gelassener, wohne in einer "unangemessenen" Unterkunft und suche wirklich intensiv, wenn aber die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum das Angebot bei weitem übersteigt, dann muss man eben damit leben (lernen). Zitat:
damit (er)sparst Du Dir viel Zeit und Nerven. Mehr als Suchen kannst Du nicht. Unsere Fälle unterscheiden sich allerdings: Wenn ich trotz intensiver Suche nichts finde, dann muss ich (leider) in meiner schönen, aber "unangemessenen" Wohnung verbleiben. Du willst/möchtest aber lieber gestern als heute aus Deiner Wohung, daher solltest Du überlegen, womöglich ein paar Nachteile in Kauf zu nehmen, um endlich wieder zu Dir selbst zu kommen, Stichwort Zitat:
strategisch um- bzw. einziehen, um Dir später, wenn Du Dir die Miete wieder selbst finanzieren kannst, Deine Traumwohnung zu suchen. Und die gibt es, wenn man lange genucht sucht - und bezahlbar! |
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