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Infos, Links, Umfragen ... zum Thema Hartz IV, ALG II - hier gibt es hilfreiche und wichtige Informationen, Hinweise und Neuigkeiten

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  #1  
Alt 06.09.2011, 09:15
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Standard Neue Studie zur Neuberechnung der Regelbedarfe

Im Auftrag des DGB und der Hans-Böckler-Stiftung wurde eine Studie zum Thema Neuberechnung der Regelbedarfe erstellt.

Das Gutachten zählt eine Reihe von Problemen auf, die zu einer Verfassungswidrigkeit des Gesetzes führen könnten.

Hier findet sich die Pressemitteillung:
Neue Regelungen zu Hartz-IV-Sätzen: in wesentlichen Punkten verfassungsrechtliche Probleme - Hans-Böckler-Stiftung

Wer tiefer einsteigen will, kann hier das Gutachten einsehen:
http://www.boeckler.de/pdf/pm_wsi_2011_09_05.pdf
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  #2  
Alt 06.09.2011, 12:35
Benutzerbild von Spejbl
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Standard Ein Problem ist eben der Kaufkraftschwund beim Geld

Ein Problem ist eben der Kaufkraftschwund beim Geld und damit die indirekte Kürzung der Bezüge. Ein Inflationsausgleich sollte daher jährlich mit berücksichtigt werden. Damit wird zwangsläufig der Nominalbetrag (beim Regelsatz) angehoben werden (müssen).

Allerdings kann es dabei passieren, dass durch die nominale Anhebung des Regelsatzes mehr Menschen zu dem Kreis derer gehören, die aufstockend ALG II beantragen können.

So viel ich weiss, ist ja nicht der Gesamtbetrag des Regelsatzes (2010) vom Verfassungsgericht gerügt worden, es fehle wohl aber an Transparenz und da muss nachgebessert werden.
__________________
Jeder für sich allein - ist nichts. Zusammen aber , sind wir ein unschlagbares Team !!
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  #3  
Alt 06.09.2011, 13:33
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Danke für die informativen Links!
Es ist und bleibt ein leidiges Thema mit dem Regelbedarf.

Wie an anderer Stelle besprochen, sind auch die Mietpreise seit Ewigkeiten nicht angepasst worden...Von den gestiegenen Energiepreisen, die sich massiv auf Nebenkosten niederschlagen, ganz zu schweigen.
Und die Lebenshaltungskosten, vor allem für Grundnahrungsmittel wie Mich, Brot, etc., sind auch gestiegen.
Ach gäb es doch mehr Jobs mit einem Gehalt, von dem man leben kann!
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  #4  
Alt 07.09.2011, 13:35
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Zitat:
Zitat von Blubberfisch Beitrag anzeigen
Grundnahrungsmittel wie Mich
Blubberfisch zum Frühstück, lecker ;-)

Zum Thema:

Der Regelsatz ist und bleibt ein Thema, über das wohl immer diskutiert werden wird. Selbst wenn das höchste Gericht die Bemessung des Regelsatzes absegnet und er jährlich angepasst wird, finden sich welche, die immer noch nicht zufrieden sind.
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  #5  
Alt 07.09.2011, 15:13
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Ooops! Petit malheur!
Das willst du nicht, Unsuwe, MICH zum Frühstück, bestimmt nicht! Weder gegrillt noch gesotten - zu viele Gräten!
Natürlich meinte ich MILCH.
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  #6  
Alt 05.10.2011, 17:30
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Offensichtlich traut nun auch das BMAS seiner Berechnungsgrundlage für die neuen Regelsätzen nicht mehr so ganz über den Weg.

Für 2013 (also das Bundestagswahljahr, sofern die Koalition bis dahin hält) sollen zwei Professoren der Ruhr-Universität Bochum eine weitere Neuberechnung durchführen und dabei insbesondere die bisherige statistiche Grundlage optimieren.

Hartz IV-Sätze werden neu berechnet - Versicherungsbote.de
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  #7  
Alt 10.10.2011, 21:06
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Da der Link im Eingangspost mittlerweile nur noch zur Zusammenfassung der Studie führt, stelle ich für Interessierte hier nocheinmal den Link zum kompletten Gutachten ein:

http://www.loaditup.de/files/656838_ratgrm438w.pdf
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  #8  
Alt 11.10.2011, 12:46
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Wer von der Bundesregierung soll was wem in Auftrag gegeben haben?

Soweit ich das bisher verstehe, hat die Gewerkschaft bei ihrer gewerkschaftseigenen Stiftung "Hans Böckler" eine Gutachten in Auftrag gegeben, was wohl inzwischen auch abgeliefert wurde und welches sich mit den Regelsätzen beschäftigt.
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  #9  
Alt 21.01.2012, 22:50
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Ein weiterer Beitrag zum Thema:

http://www.info-also.nomos.de/filead...also_11_06.pdf
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  #10  
Alt 23.01.2012, 16:46
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Zitat:
Zitat von George O Gore III Beitrag anzeigen
Die Frau Professor Spindler rechnet wieder.

Die "Sozialjuristin" (Eigenbezeichnung) ist ja auch für ein Moratorium bei Sanktionen. Die Leute sollen sich einfach das Geld abholen. 500 Euro pro Kind sollten es schon sein, hatte ich gelesen.

Als der Herr Bomba, ehemaliger Regionaldirektor von Sachsen-Anhalt/Thüringen der Bundesagentur für Arbeit das Ergebnis eines von ihm durchgeführten Modellversuchs mal so zusammenfaßte

„Man muss den Schwarzarbeitern die Ressource Zeit nehmen, das ist das einzige was hilft“

empört sich Frau Spindler das es also offenbar nicht reicht, "dass durch die Hartz -Reformen den Arbeitslosen bereits Geld, Rechte, Gestaltungsspielräume und Perspektiven genommen wurden, jetzt kommt auch noch ihre Zeit dran."

http://www.ak-sozialpolitik.de/doku/...7_spindler.pdf

Dass Rentner wegen der Krankenkassenbeiträge eine Realsenkung ihres Netto-Einkommens hinnehmen müssen, ebenso dass die Nettolöhne der Erwerbstätigen seit Jahren sinken, scheint Frau Spindler in ihre Betrachtungen nicht einzubeziehen.
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