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| Infos, Links, Umfragen ... zum Thema Hartz IV, ALG II - hier gibt es hilfreiche und wichtige Informationen, Hinweise und Neuigkeiten |
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#1
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| Die rot-rotet Koalition in Berlin kann sich bei Sozialkosten für das Wohnen nicht einigen. Grund sind folgende Probleme: 1. In Berlin gibt es 320000 'Bedarfsgemeinschaften', die sich ihre Wohnung vom Steuerzahler bezahlen lassen. 2. Das Stadtgebiet von Berlin ist groß und die Mieten sind sehr unterschiedlich. Deshalb gibt es Überlegungen, die maximal alimentierte Miethöhe nicht, wie bisher, in ganz Berlin einheitlich festzulegen. Im Gespräch ist desweiteren eine Senkung des Höchstbetrages bei Einpersonenhaushalten. Erst ab einem Dreipersonenhaushalt solle die Unterstützung steigen. Streit um Hartz IV und Mieten : Rot-Rot ist sich nicht grün - taz.de |
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#2
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| Da kann man ja gespannt sein was nach der Wahl kommt... Rot-Rot scheint derzeit unwahrscheinlich, da es womöglich nicht reichen wird. Vielleicht Rot-Grün oder Rot-Schwarz, möglich auch Grün-Schwarz oder umgekehrt ![]() Wundert mich nicht, dass die befragten SPD-Leute eher mauern mit ihren Antworten so kurz vor der Wahl. Eine Aufteilung der Mietobergrenzen in Berlin ist unnötig, Umzüge innerhalb der Stadt dürften jedem zumutbar sein, vor allem da man jeden Ort der Stadt egal von wo in ca. 1 Stunde mit ÖPNV erreichen kann, von wenigen Extremen mal abgesehen. |
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#3
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| Regional unterschiedliche Obergrenzen bedeuten nicht zwingend eine Kürzung. Auch wenn dieses Konstrukt für Berlin grundsätzlich neu ist - viele Landkreise und Städte im Bundesgebiet nehmen seit Jahren Rücksicht auf die unterschiedlichen Gegebenheiten in ihrer Region und haben unterschiedliche Höchstgrenzen festgelegt. Schließlich unterscheiden doch auch die Vermieter zwischen Innenstadt- und Randlage. |
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#4
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| Das individuelle Festlegen von 'angemessenen' Wohnungskosten bei 320000 Hartz IV-Wohnungen ist nicht handhabbar. Berlin müßte Tausende von Wohnungssachverständigen einstellen. Deswegen pauschaliert Berlin zur Zeit nach der Brutto-Warmmiete. Auch bei Bafög und bei BAB gibt es bundesweit Pauschalen, die die Mietkosten berücksichtigen. |
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#5
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| Zitat:
so extrem müsste das nicht gehandhabt werden. Warum sollte eine Differenzierung zwischen Bezirken nicht möglich sein? Als Beispiele seien einerseits Zehlendorf (gutbürgerlich und ehemaliger Westen) und andererseits Marzahn genannt (überwiegend Plattenbau im Neubauviertel). Würde in Berlin völlig auf Differenzierungen verzichtet, würde dies eine Ghettobildung fördern. |
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#6
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| Hallo Gustl, die Gettobildung wird doch so oder so schon gefördert durch Gentrifizierung, steigende Mieten,...bald kann ein Hartz IVler keine Wohnung mehr in Berlin bezahlen. Momentan gehts wohl noch in Hellersdorf, Marzahn, Spandau. Wie lange noch? lg, TnT |
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#7
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| Wer soll denn in den weniger gefragten Wohngegenden wohnen? Soll man dort die Häuser abreißen? |
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#8
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| Eine Ghettoisierung ist das Problem, außerdem die Wohnungsnot im Allgemeinen. In Berlin sind auch in den bereits ghettoisierten Gegenden Wohnungen knapp geworden. Und auch hier spitzt es sich zu, dass man die Wohnungen immer weniger bezahlen kann. Der Trend geht in Berlin bald in die Richtung, dass man sich garkeine Wohnung mehr leisten kann. Ist noch ein Weg dorthin, aber es zeichnet sich immer mehr ab. lg, TnT |
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#9
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| Immer schön auf dem Teppich bleiben. Der Staat hat die Pflicht, für menschenwürdigen Wohnraum zu sorgen, allerdings gibt es kein Recht auf eine Wunschadresse in einem angesagten Stadtteil, schon gar nicht, wenn der Staat die Miete bezahlt. Wer in Berlin Ghettoisierung beklagt, soll sich mal in München, Paris oder New York umsehen. Die Mieten in Berlin sind im Durchschnitt halb so hoch wie in München. Dresden, Frankfurt und Hamburg sind teurer. |
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#10
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| Wohnt nicht jeder irgendwie in einem GHetto? Eben in dem Bezirk, den man sich finanziell erlauben kann? Ich würde auch liebend gerne in Blankenese oder so wohnen, mein Geldbeutel gibt das aber nunmal nicht her. |
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