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Hartz IV 4: U 25 Junge Menschen unter 25 Jahren sind von Hartz IV bzw. ALG II in besonderer Weise betroffen. Fragen zur U 25 Thematik hier stellen.

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  #1  
Alt 10.07.2010, 11:10
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Frage U25 - alleinerziehend, Jobangebot ablehnen - Sanktion ?!

Hallo erstmal,
also ich versuche mich kurz zu fassen, während ich meine Situaton schildere.
Ich bin 21 jahre alt und alleinerziehend, meine Tochter wird im September 2 Jahre.
Anfang diesen Monats sind wir bei meinen Eltern aus - und in eine eigene Wohnung eingezogen.

Ich hatte mich nach der Schwangerschaft nicht festgelegt, wie lange ich Erzihungsurlaub nehmen möchte, bin dann aber Ende September 09 freiwillig in eine EQJ Maßnahme gegangen, die eigtl am 31.07.10 endet, ich könnte aber übernommen werden. Der Ausbildungsvertrag liegt der Arge schon vor.

ABER .. Bisher wurde meine Kleine von meiner Mutter betreut, die das alerdings nicht mehr möchte (bin mehr als 50 Std. die Woche nicht zu Hause ..) weswegen ich jetzt auch auszog. Mit der Tagesmutter die mir vom J-Amt vorgeschlagen wurde kommt meine Tochter gar nicht zurecht, sie klammert sich regelrecht an mich und weint ständig. Sogar nachts fängt sie an zu wimmern und will zu mir ins Bett, was bisher nie der Fall war. Ich hatte jetzt anderthalb Wochen Urlaub für die Eingewöhnung bei der TaMu aber die waren völlig für den .. Eimer. Meiner Kleinen gehts einfach mies und sie will auf gar keinen Fall dorthin.

Bis Ende der Maßnahme würden meineEltern sich nochmal bereit erklären sich um die Kleine zu sorgen und dann .. ?
Kitaplätze gibt es her übrigens erst wieder frühetens im Fühjahr '11 ..

Nun überlege ich, das dritte Jahr Elternzeit zu nehmen, wenn es denn möglich ist und nächste Jahr eine Ausbildung zu beginnen. Dann könnte ich wenigstens jetzt noch für mein Kind da sein, das letzte Jahr habe ich ja fast komplett verpasst und das meinem Kind das nicht gut tat, merkt man ja. Eine Ausbildung kann ich mir immer suchen, die verpassten Jahre mit meiner Tochter kommen aber nicht zurück -.-Meine Noten waren im Schnitt ziemlich gut in der Berufsschule und ich bin mir eigtl sicher, dass ich iwas finden werde.

Eigtl heißt es ja, dass man mit einem Kind unter 3 Jahre nicht dazu verpflichtet ist, ein Jobangebot o.ä. anzunhemen. Nur weß ich nicht, wie es in meinem Fall aussieht. Und ob ich denen jetzt sagen kann, dass ich die Ausbildung doch nicht beginne, sondern nochmal in Erziehungsurlaub gehen möchte.
Wie soll ich da nun fortfahren und wenn, mit welchen Sanktionen hätte ichzu rechnen ?
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  #2  
Alt 10.07.2010, 11:43
dms dms ist offline
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Zitat:
Zitat von chiquitabanana Beitrag anzeigen
Hallo erstmal,
also ich versuche mich kurz zu fassen, ....
Was sagt das Jugendamt zu einem Wechsel der Tagesmutter?
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  #3  
Alt 10.07.2010, 11:55
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Standard nein..

das hate ich für absolut nicht sinnvoll.
1. ist die zuständige frau bis ende nächste woche im urlaub.
2. hat mein kind jetzt schon ein trauma davon getragen, und ich meine das so wie ich es schreibe .. das ist selbst meiner familie aufgefallen.
3. habe ich für diesen sommer keinen urlaub mehr für die eingewöhnungszeit

und zu guterletzt war das auch nicht meine frage, sorry, aber es ist echt dringend ..
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  #4  
Alt 10.07.2010, 15:58
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Darf ich fragen wieso du 50 Stunden in der Woche nicht zu Hause bist/warst? Ich an deiner Stelle würde die Tagesmutter nehmen. Die meisten Kinder jammern in der ersten Zeit. Deswegen gibt es die Eingewöhnungsphasen.

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung und einem entsprechenden Verdienst nach der Ausbildung kannst du für deine Tochter jedenfalls mehr erreichen, als mit einem Jahr Betreuung.

Beruf und Familie funktioniert entgegen aller Behauptungen ganz gut. Gibt ziemlich viele Kinder, die unter 3 Jahre alt sind und in der Tagesbetreuung sind, weil alle verfügbaren Elternteile arbeiten.
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  #5  
Alt 10.07.2010, 16:45
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Standard ...

Ich übertreibe nicht, wenn ich schreibe, dass mein Kind ein Trauma hat.
Mein vorher freundliches und kontaktfreudiges, aufgewecktes, kleines Mädchen klammert sich an mein Bein, wenn ich den Raum verlassen will, schläft nur ein, wenn ich im Zimmer bleibe und selbst bei meinen Eltern, die sie bisher betreut haben, habe ich schwierigkeiten wenn ich sie mal dort laßen will. Ich weß nicht, ob da etwas vorgefallen ist oder ob sie einfach Verlustängste hat, jedenfalls stimmt irgendetwas ganz gewaltig nicht.

Meine Frage war allerdings nicht, wer was für am sinnvollsten hält, denn ich als Mutter weiß ganz genau was ich tue.

Meine Frage ist lediglich, ob ich Schwierigkeiten bekomme und ggf inwiefern.
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  #6  
Alt 10.07.2010, 17:20
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Entschuldige, dass ich gefragt habe. Ich als Vater kann nicht wissen was gut für mein Kind war, als es genau diese Phase durchgemacht hat. Sorry.

Nein, du bekommst keine Schwierigkeiten, außer, dass du für die Arbeitgeber immer uninteressanter wirst, je älter du wirst und deine Chancen auf einen gut bezahlten Job von Jahr zu Jahr sinken.

Jetzt ist noch der Zeitpunkt wo du ein Leben als Aufstocker oder Dauerbezieher von Stütze verhindern kannst. Aktuell geht es darum ob du deinem Kind später Kik oder H&M kaufst. Ob der Urlaub im Ausland oder auf dem Balkon stattfinden wird. Es liegt an dir und deinem Willen eine Ausbildung zu machen.

Dein Kind schafft das schon. Du musst nur den Mut haben das Kind auch einmal weinend zu verlassen. Ich weiß, dass es einen zerreißt, aber genau deswegen machen Kinder das auch. Ein Trauma kann ich da nicht sehen. Das ist einfach nur normal in dem Alter, wenn bis dahin ausschließlich die Eltern Bezugspersonen waren.

Hmm, wobei du nicht die Bezugsperson gewesen sein kannst, weil du 50 Stunden und mehr in der Woche nicht da warst. Frag mal deine Tochter ob sie die Oma vermisst. War jetzt kein Scherz von mir und auch nicht boshaft gemeint.
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  #7  
Alt 10.07.2010, 17:38
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Standard Entschuldige mal !

Ich glaube ich habe mich nicht deutlich genug ausgedrückt !
Klar vermisst mein Kind ihre Oma, ABER, wenn sie neuerdings sogar in Tränen und einem Schreikrampf ausbricht, wenn sie auch nur für paar Stunden dort sein soll, dann erzähl mir itte nicht, dass es daran lag !

Mit den %0 Std kan ich dir erklären und zwar arbeite ich mindestens 40 Std in der Woche + Pausen (in denen ich auf Grund der Entfernung nicht nach Hause fahren kann) und hin- und rückfahrt komme ich auf ca 50 Std in der Woche und bin dennoch die Bezugsperson für mein Kind, sprich natürlich ist mein Kind am liebsten bei mir und das merkt man auch !

An den freien Nachmittagen und den Wochenenden habe ich meine Kleine Non-Stop um mich herum und sie weiß wer ich bin, also unterstell mir nicht meine Mutter wäre ihr Mutterersatz, sie kann das schon unterscheiden !

Und es ist eben so, dass sie bisher gerne bei meinen Eltern war, nur jetzt, nachdem sie bei der TaMu war, kann ich sie nichtmal 5 Minuten mit meinen Eltern in der Wohnung laßen um Müll runterzubringen oä, ohne dass sie in Tränen ausbricht !


Das alles ging einfach viel zu schnell und mein Kind verkraftet das jetzt noch nicht. Ich weiß wovon ich spreche, ich bin trotzallem eine fürsorgliche Mutter und kan die Signale meines Kindes deuten !

Natürlich werde ich mir wieder Arbeit suchen, wenn meine Kleine in den Kiga geht, und dort werde ich mir dann auch lange genug Zeit nehmen um sie daran zu gewöhnen !
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  #8  
Alt 10.07.2010, 17:47
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Zitat:
Zitat von chiquitabanana Beitrag anzeigen
ABER .. Bisher wurde meine Kleine von meiner Mutter betreut, die das alerdings nicht mehr möchte (bin mehr als 50 Std. die Woche nicht zu Hause ..) weswegen ich jetzt auch auszog. Mit der Tagesmutter die mir vom J-Amt vorgeschlagen wurde kommt meine Tochter gar nicht zurecht, sie klammert sich regelrecht an mich und weint ständig. Sogar nachts fängt sie an zu wimmern und will zu mir ins Bett, was bisher nie der Fall war. Ich hatte jetzt anderthalb Wochen Urlaub für die Eingewöhnung bei der TaMu aber die waren völlig für den .. Eimer. Meiner Kleinen gehts einfach mies und sie will auf gar keinen Fall dorthin.
Dein Kind wurde vom ersten Lebensjahr bis jetzt in heimischer Umgebung von deiner Mutter betreut, dann bist du umgezogen und hast dein Kind 1,5 Wochen bei einer Tagesmutter gehabt. Wieso meinst du, dass das "Trauma" an der Tagesmutter liegt und nicht an der tiefgreifenden Veränderung durch Umzug und Wechsel der Bezugsperson?

Wieso musstest du ausziehen, weil deine Mutter die Hauptbetreuung nicht mehr übernehmen wollte?
__________________
Meine hier eingestellten Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung und KEINE Rechtsberatung dar. Ich erhebe nicht den Anspruch allwissend zu sein und lasse mich gerne korrigieren. Wer mich nicht mag, darf mich gerne ignorieren, persönliche Angriffe bitte ich zu unterlassen. Vielen Dank.
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  #9  
Alt 10.07.2010, 17:47
Benutzerbild von Beaker
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Meine Tochter war damals auch sehr fantasiereich. Sie fing sogar an meine Frau zu beißen. Inzwischen ist alles tutti.

Du arbeitest also. Wieso kriegst du dann Stütze und wie kommt ein Vermittler dazu dich bei einer Vollzeitbeschäftigung in eine Arbeit bringen zu wollen?

Ich blicke gar nicht mehr durch.
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  #10  
Alt 10.07.2010, 18:11
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Beiträge: 14
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Also das war so, ich hatte mir vorgenommen, wenn die Kleine 1 jahr alt ist wieder arbeiten zu gehen. Dann habe ich zufällig meinen jetzigen Chef getroffen, der mir bei sich in der Praxis eine Ausbildung angeboten hat. Da die aber zu der Zeit rote Zahlen schrieben, hab ich dass das erste Jahr übers Amt laufen laßen als EQJ, weil die vorher schon für mich zuständig waren wegen SS und Geburt usw.

Eigtl sollte ich ins 2. Jahr übernommen werden, wobei sich herausgestellt hat, dass die medizinischen Berufe die einzigen sind, bei denen die Maßnahmen nicht voll anerkannt wird, höchstens die Hälfte der Zeit -.-

Jedenfalls habe ich dem Amt den Vertrag schon vorgelegt, der allerdings noch nicht gültig ist, da der Stempel der KV fehlt und die Zeit die drinne steht nicht richtig ist, da das Jahr wie gesagt nicht voll anerkannt werden kann.
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alleinerziehend, sanktion, u25

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