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| Hartz IV 4: U 25 Junge Menschen unter 25 Jahren sind von Hartz IV bzw. ALG II in besonderer Weise betroffen. Fragen zur U 25 Thematik hier stellen. |
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#11
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| Hallo, du wirst nicht gezwungen, das zu machen was dir deine Fallmanagerin aufs Auge drückt, wenn du alternativ was Anderes findest ![]() Was hindert dich daran, dich bei einer Zeitarbeitsfirma als Produktionshelfer zu bewerben ? Da biste dann krankenversichert, verdienst einigermaßen Geld und kannst vor Studium nochmal so richtig in den Arbeitsalltag schnuppern....Und von der Höhe her dürftest du dann aus der BG rausfallen... Gruß Enibas |
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#12
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| [QUOTE=<Sirius>;176636 Mir geht es NICHT darum, das ich evtl. nen schlechten Job machen muss, sondern darum, das ich dazu GEZWUNGEN werde nicht irgendwas zu machen, sondern eben genau was sie mir zuteilen..., und laut meiner Fallmanagerin nichteinmal drum herum komme, wenn ich deren Geld garnicht haben will.[/QUOTE] Hi, wenn Du es schaffst, Deinen Lebensunterhalt, dazu gehört auch der Mietanteil, selbst zu erarbeiten, kann man Dich zu gar nichts zwingen. Melde Dich ab und gut. Solange Du aber noch einen Euro Sozialleistung beantragst und erhälst, bist Du in der Tat gezwungen, ein Jobangebot des Amtes anzunehmen. Es liegt an Dir. Solange Du Dich aber für das Geld vom Amt entscheidest, ist das Gejammere völlig fehl am Platz. |
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#13
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| Zitat:
Dann gibts auch keine furchtbare Mitarbeiterin vom JC die dich zu diesem und jenem nötigt. Allerdings könnte man dein Gejammere auf das furchtbare JC auch so deuten, daß du gern erstmal ein bißchen auf Sozialkosten abhängen möchtest. Denn eines ist immer auffällig, der Beginn, dann mal zu arbeiten oder zu studieren liegt immer mindestens ein halbes Jahr später, immer vom aktuellen Zeitpunkt aus betrachtet. |
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#14
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| Jaa, kann schon sein das ich das alles bischen arg übertrieben sehe, aber ihr wisst halt auch nicht was dem allem vorrausgegangen ist. Der Termin war gerade heute morgen, mein Eintrag hier entstand demnach noch in der ersten Wut. Mich hat es durchaus auch gewundert warum ich im Internet nicht weitere Fälle gefunden hab denen es geht wie mir, und stattdessen hier selbst ein Thema eröffnen musste. Mittlerweile ist es echt so, das es mir schon heiß und kalt den Rücken runter läuft wenn ich mal wieder eine Einladung von denen in der Hand hab... evtl. hab ich einfach Pech mit meinem Fallmanager, evtl. auch einfach Probleme mit dem Zwang, und reagiere über. Jedenfalls ist es aus meiner Sicht so, das man mit Motivation weiter kommt als mit Zwang vom ersten treffen an... aber wie auch immer. Ich hab mich entschieden da so schnell wie es geht raus zu kommen, auch wenn ich persönlich draufzahle. Ginge es mir nur darum, "auf kosten des Staates" zu leben, wäre es wohl der einfachere Weg krank zu machen, Bewerbungen absichtlich zu verhauen, mich einfach doof dran stellen... 3 Monate damit zu überbrücken wäre wohl nicht das Problem. Aber das geht gegen meine persönliche Überzeugung (genauso wie sich dem Amt einfach bäugen), deshalb tuhe ich das nicht. Also bleibt die Lösung: davon loskommen. Ihr alle schreibt, sobald man einen Job gefunden hat mit dem man sich aus eigener Tasche finanziert.. also eben die ~600€ verdient die ich vom Amt vorgerechnet bekommen hab, kann man es abmelden. Im Supermarkt käme ich nicht ganz auf 400€, wenn ich die differenz selber aufbringe spricht also dennoch nichts dagegen mich ab zu melden? Genau das ginge laut meiner Fallmanagerin eben nicht , und eben daher mein Frust, weil die es ja nicht zu interessieren braucht, da es meine eigene Entscheidung ist. Statt also im "guten" auseinander zu gehen, soll man diesen Mist weiter mitmachen und kann sich alternativ höchstens das Geld sperren lassen, das man ja sowieso gerne abgemeldet hätte...; ergibt meiner Meinung nach wenig Sinn. Das ist alles was ich wissen will..., meine Motivation dahinter könnt ihr verstehen, oder eben auch nicht, das ist mir relativ egal. Und klar such ich mir dann etwas besseres um die Zeit zu überbrücken, das Zivigeld hab ich mir eigentlich zum Studieren zurückgelegt, nicht um mich frei zu kaufen aber vom Amt will ich eher Heute als Morgen weg. PS: Wenn ihr die moralischen Wertungen einfach weg lassen würdet, müsstet ihr nicht so viel schreiben/ich mich nicht ständig verteidigen und man könnte sich daher mehr auf die eigentliche Frage (nun dick markiert^^) konzentrieren, die im ganzen Getexte ständig unter geht... |
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#15
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| Hi, Du kannst dich jederzeit aus ALGII abmelden. Einfach Mitteilung machen a la Guten Tag, ab ../../.... melde ich mich aus dem Bezug ab! Schönen Tach noch! ![]() Wirklich, dich kann keiner zwingen im ALGII Bezug zu bleiben. Es ist eine Leistung, die auf Antrag gezahlt wird. Und du kannst das alles sofort mit einer einfachen Mitteilung beenden! Dafür bedarf es noch nicht einmal einer Begründung. Du könntest aber durchaus angeben, 400€ Job + Aufzehrung von vorhandenem (im Rahmen der Freigrenzen) Vermögen. LG |
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#16
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| Gilt das dann für die gesamte Bedarfsgemeinschaft, also sind die Eltern dann auch raus? |
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#17
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| Nein, du machst eine Veränderungsmitteilung, dass du ab [Datum] nicht mehr Teil der BG bist und DICH daraus abmeldest, da du deinen Lebensunterhalt allein abdecken kannst. Der Rest der BG (deine Eltern) bleibt erhalten. Vorsorglich kannst du noch erwähnen, dass ihr nicht zusammen wirtschaftet und weder du deine Eltern unterstützt noch umgekehrt. |
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#18
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| Hmm, anscheinend ist das ganze doch nicht so einfach..., im Internet hab ich jetzt auch einiges gefunden, jedoch sehr viel wiedersprüchliches. Wenn du diese Veränderungsmitteilung abschickst, brauchst du anscheinend noch einen Nachweis über dein Einkommen. Und wenn da nur 400€ pro Monat steht wirst du aus der Bedarfsgemeinschaft nicht entlassen, selbst wenn du es willst und auch die Differenz die paar Monate aus eigener Tasche zahlen könntest... Versuchen werde ich es trotzdem, mal sehen was passiert. Eigentlich hat es für das Amt doch nur Vorteile, was hätten die davon einen dann dennoch in der BG zu halten? |
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#19
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| Gerade zufällig wieder über das Thema gestolpert und ich muss sagen, mich ärgerts immernoch wenn ich lese wie ich hier hingestellt wurde. Naja, da zu nem Thema auchn Ende gehört, schreib ich einfach mal wie sichs entwickelt hat. Die Veränderungsmitteilung ging damals nicht durch. Den Job im Supermarkt hatte ich angenommen, was denen nicht genug war, worauf ich auch bald ne Sperre kassiert habe. Im Endeffekt war das dann soziemlich das selbe, was ich eigentlich im guten erreichen wollte... nur eben mit unnötigem Stress für beide Seiten. Das Geld vom Job reichte genau als Ersatz für meine Eltern, und ich selbst brauch eh fast nichts, sodass ich das übrige Zivigeld fast nicht anrühren musste. Das mit der Uni hat geklappt, und nu studiere ich Physik im 2ten Semester. Was ihr wohl falsch verstanden habt... Die Wahl "Arbeit, sonst kein Bezug" ist vollkommen ok, aber die Wahl gibt es nicht, weil man auf jeden Fall Bezug bekommt, und damit auf jeden fall arbeiten muss (ausnahme sperre, hätts trotzdem lieber im guten geklärt). Trotz Volljährigkeit und Zustimmung der Bedarfsgemeinschaft kann man also nicht frei entscheiden... Und da setzts bei mir aus Prinzip schon aus, selbst wenn sie mir den besten Job der Welt aufzwingen wollten... vielleicht blöd, aber meine Einstellung. Ihr könnt von miraus auch darüber denken was ihr wollt, aber solang ich eben keinem auf der Tasche liege finde ich Kommentare und Wertungen wie sie hier teils gefallen sind ziemlich bescheuert... aber typisch menschlich: verbrenne, wer anders denkt. Natürlich gabs auch konstruktive Beiträge, bei deren Verfassern ich mich bedanke. |
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