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| Hartz IV 4: U 25 Junge Menschen unter 25 Jahren sind von Hartz IV bzw. ALG II in besonderer Weise betroffen. Fragen zur U 25 Thematik hier stellen. |
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#1
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| bin neu hier angemeldet, und entschuldige mich dafür, falls ich eine falsche rubrik gewählt habe. es geht um folgendes: ich will im juni/juli mit meinem freund gemeinsam nach hamburg in eine wohnung ziehen. wohne z.z. in NRW. da ich noch keine ausbildung habe, muss ich wohl einen härtefallantrag stellen und wollte euch fragen, ob ihr erfahrung habt, ob ich als härtefall durchgehe oder eben nicht. ich bin 19 jahre alt. meine mutter und mein vater sind russlanddeutsche. seit meiner geburt bin ich an einen rollstuhl gebunden und das bleibt auch so für den rest meines lebens. zur zeit wohne ich bei meiner mutter, die hartz 4 bezieht. meine mutter und mein vater sind geschieden seit ich 8 jahre alt bin. in der zeit habe ich mitbekommen, wie die beiden sich und (besonders mama) mir gegenüber gewalttätig geworden ist. es gab schläge, drohungen etc. auch psychische misshandlung gab es & gibt es heute noch aber dazu gleich mehr... mit 8 habe ich auch erfahren, dass ich ein adoptivkind bin. weitere informationen wollte meine mutter mir aber nie geben und mein papa hat mir gesagt, sie wüsste vieles, er jedoch nicht. bis heute habe ich keine ahnung wer meine eltern sind und leide sehr darunter, da ich mich von meiner adoptivfamilie nie angenommen fühlte. als meine eltern sich geschieden haben, hat meine mutter es so geregelt, dass es für mich von einem auf den anderen tag kam und ich mich von meinem vater nie verabschieden konnte. als sie sich dann getrennt haben, litt ich unter den depressionen und aggressionen meiner mum. sie schlug mich, beleidigte mich aufs übelste etc. mein vater hingegen hat mich mit seinen ständig wechselnden partnerinnen nie "angenommen", war nicht da als ich im alter von 10-11 monate lang stationär im krankenhaus lag... mitlerweile haben mein vater und ich seit jahren keinen kontakt, ich weiß nichtmal ob und wo er noch lebt. mitlerweile ist es so, dass ich seit langer zeit einen freund habe und wir sind sehr glücklich zusammen. die situation verschlimmerte sich zunehmend zuhause. meine mutter gibt mir keine möglichkeit selbstständig zu werden. verweigert es, dinge so zu platzieren, dass ich meinen alltag selbst mit hilfe des rollstuhls bewältigen kann. (beispielsweise sind die töpfe/pfannen soweit oben im regal, dass ich da niemals dran kommen könnte und somit von ihr abhängig bin). das "pflegegeld" was sie für mich bekommt fließt in ihre tasche. die andere seite sind die psychischen schäden. sie lässt mir keine privatsphäre, wenn ich ihr etwas nicht sagen will,kommt es gerne mal vor das sie mich schlägt. sie öffnet meine post, wühlt in meinen sachen und in den sachen meines freundes und findet das total okay. sie erzählt mir immer wieder, mein freund würde fremdgehen, weil ich eben behindert bin und "wer würde schon sowas haben wollen?". außerdem sagt sie immer ich bin ein mensch 2ter klasse eben wegen meiner behinderung etc. dann denkt sie sich zb. aus ich wäre schwanger. völlig haltlos und beharrt dann darauf... nur einige von vielen beispielen...es vergeht kein tag, an dem es normal zugeht. mitlerweile hat mein arzt bei mir vor einigen monaten depressionen diagnostiziert. jetzt meine frage: reicht es um eine wohnung als "härtefall" zu bekommen? |
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#2
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| Hallo, nur Depressionen im Attest reicht nicht aus, da muss Genaueres rein, damit du die Zustimmung zum Umzug bekommst.. Gruß Enibas |
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#3
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| @Enibas: Du berufst dich worauf? ![]() Ich hab's vor rund 2 Jahren auch endlich raus geschafft, und das ging eigentlich ganz einfach von statten. Ich brachte ein Attest und gut war es, der Umzug wurde mit allem drum und dran genehmigt. Nun wohne ich 320km von meinem Vater weg. @Mrs.X: Das muss allerdings sehr hart sein. Vorab wünsche ich dir mal viel glück, und gebe dir folgende tipps. Bitte deinen (vorzugsweise psychologen) mal, dir ein Attest auszustellen. Meine Sachbearbeiterin sagte mir vor rund 2 Jahren: Es reicht wenn da z.B. drin steht, dass es für meine persönliche und berufliche Entwicklung "mehr als angebracht" wäre, wenn ich in eine eigene Wohnung ziehe, auch weiter weg. Ich weiß nicht mehr genau was da drin stand.. auf jeden fall war es ausgelegt auf "es wäre für die persönliche und berufliche entwicklung besser wenn ich ausziehe" Der Weg, den ich gegangen bin: Ich war verreist, um auf Jobsuche zu gehen, damit ich so ausziehen kann.... Das schlug fehl. Irgendwann musste ich ja mal wieder zurück .. Auf der Zugfahrt bekam ich eine SMS mit folgendem Inhalt: "Du musst bei Opa schlafen, ich hab dein Bett gestern aufn sperrmüll geschmissen."Da fing der ganze spaß an... Wochenlang bie Opa, und dann direkt Montags nen Termin mit dem Amt gemacht, wo mein Vater sogar mitgekommen ist.. Da wurde dann das gespräch gestartet, dass ich gerne ausziehen würde, weil ichs da nicht mehr aushalte... Mir wurde dann von meiner SB geraten, ein Attest beim psychologen zu beantragen, hab ich auch dann gemacht. Als ich das vorgelegt hatte, wurde alles nochmals besprochen, vor allem dass ich auch woanders hinziehen kann.. Umzug wurde genehmigt, und der Spaß ging los mit wohnungssuche. Hat aber alles geklappt (mehr oder weniger) ... und trotz dass mich meine Freundin verlassen hat, zu der ich gezogen bin.. bin ich glücklich über den Schritt. Kenne hier zwar niemanden, aber allemal besser als Zuhause. Sprich am besten mit deinem Sachbearbeiter, und da du schon in "Behandlung" bist, wird das schonmal positiv sein ![]() Dein SB kann dich sicher besser beraten, die sind gar nicht mal sooo übel.. oder ich hatte glück.. Notfalls postest du wieder hier, ja? |
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| härtefall, u25, wohnung |
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