Hi!
Aus gesundheitlichen Gründen (schwere Depression mit langem Klinikaufenthalt) musste ich mein Studium aufgeben.
Nachdem ich meine Studentenwohnung in
Stadt1 aufgegeben habe, bin ich wieder zu meinen Eltern in die 80km weit entfernten
Stadt2 gezogen.
Ich habe in meinem Leben noch nie Sozialleistungen in Anspruch genommen. (nur bafög)
Da ich in
Stadt1 eigentlich meinen Lebensmittelpunkt habe und viele Menschen kenne, die mir vielleicht irgendwann auch wieder zu einem Job in der Gegend verhelfen könnten, würde ich gerne auch in
Stadt1 eine Wohnung nehmen und ALG II beantragen.
Nun habe ich gerade bei der zuständigen Behöre in
Stadt1 angerufen. Die sagten mir
es sei unmöglich den ALG II Antrag in Stadt1 zu stellen, da ich dort auf jeden Fall mit dem ersten Wohnsitz eingetragen sein muss.
Ist dies korrekt?
Es wurde mir empfohlen Leistungen in
Stadt2 zu beantragen. Das würde bedeuten ich müsste mir hier, wo ich keinen kenne und nicht wohnen möchte, eine neue Wohnung suchen. Ich habe gehört sei schwer im Nachhinein, nachdem die Gelder bewilligt wurden, umzuziehen, da dies vom Amt genehmigt werden muss.
Ich bin nun total ratlos. 
In spätestens 2 Wochen muss ich hier (bei meinen Elter in
Stadt2) raus.
Wie nun am besten vorgehen? Schon mal Leistungen in
Stadt2 beantragen und Wohnort bei den Eltern angeben und mich um eine Wohnung in
Stadt1 bemühen?
Ich würde mich wirklich riesig über jede hilfreiche Antwort freuen!
Vielen Dank!