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Elterngeld Das Elterngeld steht jungen Familien zu. Alle Fragen zum Elterngeld gehören hier in dieses Forum.

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  #11  
Alt 18.06.2011, 13:14
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Zitat:
Zitat von F.Hentschel Beitrag anzeigen

Was glauben ie wohl, warum es so viele "Problemkinder" in Deutschland gibt?
Wenn du dir soviele Sorgen um die Problemkinder machst, da hätte ich an deiner Stelle nicht kurz vor der Schwangerschaft 'ein Unternehmen gegründet' von dem ihr nicht leben könnt und nebst Kind nun beide mehr oder weniger hilfsbedürftig sind.

Denn das ist dann wohl der unpassenste Augenblick.
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  #12  
Alt 18.06.2011, 13:51
Benutzerbild von Grubenpony
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Zitat:
Zitat von F.Hentschel Beitrag anzeigen
Was glauben ie wohl, warum es so viele "Problemkinder" in Deutschland gibt?
Weil einige Leute ihre antiquierten Vorstellungen von Familie und Beruf nicht mit ihren eigenen Einkünften in Einklang bringen können.

Meine Kinder werden von klein auf mit dem Bewusstsein erzogen, dass man für sein Geld was tun muss und Sozialleistungen NICHT für die eigene persönliche Bequemlichkeit gedacht sind sondern für Notfälle.
__________________
Meine hier eingestellten Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung und KEINE Rechtsberatung dar. Ich erhebe nicht den Anspruch allwissend zu sein und lasse mich gerne korrigieren. Wer mich nicht mag, darf mich gerne ignorieren, persönliche Angriffe bitte ich zu unterlassen. Vielen Dank.
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  #13  
Alt 18.06.2011, 14:33
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Gut gekontert.

Ich lasse mein Kind trotzdem nicht vor seinem dritten Lebensjahr von Fremden Menschen verunsichern.

Eher würde ich verhungern.
Außerdem, dafür gibt es doch die Hilfe.

Wenn jemand zu Stolz ist Hilfe anzunehmen, dann ist er dumm.

Und ich kann nur noch einmal betonen, wenn meine Frau arbeiten gehen würde, dann hätten wir auch nicht mehr Geld als vorher, da die Kitakosten teurer wären, als das was sie verdient.
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  #14  
Alt 18.06.2011, 16:39
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Zitat:
Zitat von mpumpe Beitrag anzeigen
Wenn du dir soviele Sorgen um die Problemkinder machst, da hätte ich an deiner Stelle nicht kurz vor der Schwangerschaft 'ein Unternehmen gegründet' von dem ihr nicht leben könnt und nebst Kind nun beide mehr oder weniger hilfsbedürftig sind.

Denn das ist dann wohl der unpassenste Augenblick.
Stimmt.
War auch ganz anders geplant. Aber es kommt halt oft anders als man es sich erhofft.
Daher versuchen wir jetzt das Beste draus zu machen.
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  #15  
Alt 18.06.2011, 18:25
Benutzerbild von MrSippi
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Mal unabhängig von der finanziellen Seite: du schreibst von "abgeschoben" und "von fremden Menschen verunsichern lassen" und siehst die Ursache bei "Problemkindern" in der Kinderbetreuung. Über das "ab wann?" kann man sicherlich streiten, aber Kinderbetreuung grundsatzlich so abzuwerten, ist nicht nur überheblich, sondern auch anmassend denen gegenüber, die ihre Kinder betreuen lassen, teils, weil sie es müssen, aber teils auch, weil sie es wollen.
Ich z.B. wollte es auch. Ich hätte meinem Kind mit Sicherheit nicht bieten können, was sie durch die Betreuung mitbekommen hat, ob es das Sozialverhalten, das Durchsetzungsvermögen oder einfach 'ne Menge Spass war.


Bevor du hier so einen antiquierten Dummfug von dir gibst, solltest du dich vielleicht erstmal genauer mit der Thematik beschäftigen.
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  #16  
Alt 19.06.2011, 19:41
Benutzerbild von Turtle1972
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Schätzungsweise müssten dann 3/4 der derzeit sich im arbeitsfähigen Alter befindlichen Ostdeutschen Monster sein, weil die nämlich fast alle (und wesentlich früher als mit einem Jahr) in eine Kinderkrippe gegangen sind.

Dem ist aber nicht so, wie Studien beweisen, im Gegenteil:

Zitat:
Auswirkungen der Kinderkrippe/Kindergarten auf die Gesellschaft [Bearbeiten]

Kinderkrippen und Kindergarten hatten einen äußerst weitreichenden Einfluss auf die Entwicklung der jungen Generation in der DDR-Gesellschaft. Auch wenn teilweise umstritten ist, ob und in wieweit die Kinder mit der frühen Bildung überfordert waren, kann man sicherlich behaupten, das es sich auf die geistige Entwicklung positiv ausgewirkt hat. Auch moderne Forschungen belegen, dass je früher man anfängt die Kinder zu fördern, desto höher ist die Chance auf ein sehr intelligentes Kind. Hinzu kam, dass aufgrund der frühen ärztlichen Versorgung, die die Kinder in der Kinderkrippe erhielten, gravierende Erkrankungen rechtzeitig entdeckt werden konnten. Durch den schnellen Kontakt mit Gleichaltrigen konnte dem isolierten Menschen, der nicht in die Ideologie der DDR passte, entgegengewirkt werden. Auch in Elternhäusern mit Erziehungsproblemen, war so das Kind weniger stark gefährdet. Bürger, die aus solcher Erziehung hervorgehen, sind wesentlich weniger anfällig für Straftaten, deren Ursachen sich in Kindheitstraumata erkennen lassen. Inwiefern die frühe Verfremdung zur Mutter sich auf die Kinder ausgewirkt hat, ist ebenfalls sehr umstritten. Eine Auswirkung der Kinderkrippen für die Gesellschaft ist allerdings unumstritten: Die Folge war, dass (unter anderem auch wegen der allgemeinen kinderfreundlichen Politik der DDR) die Bevölkerungszahl nicht so stark sank wie in der BRD. Dadurch, dass die meisten Frauen in der DDR neben der Kindererziehung auch arbeiten gehen konnten, und aufgrund einer hohen Bildung durch das Schulsystem, gab es einen weiteren nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt: Die Frauen der DDR waren im Vergleich zu heutigen Verhältnissen wesentlich gleichberechtigter im Sinne der Möglichkeit einer Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Daraus resultiert auch ein höheres Selbstbewusstsein dieser Frauen, die nicht auf die Rolle als „dumme Hausfrau“ angewiesen waren, sondern sich im Beruf beweisen konnten. Dies passte auch zu dem Ziel der DDR-Regierung, denn die „,Gleichberechtigte Teilhabe der Mütter am wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Leben der DDR war ein Leitmotiv der Sozial- und Familienpolitik der DDR“ ( zit.n. Reyer/Kleine, 1999, S.118)
Benutzer:Re-Amun/Bildungssystem der DDR ? Wikipedia

Nun ist es aber heutzutage nunmal so, dass solche Kleinkinderplätze in nicht ausreichender Zahl vorhanden sind, von daher kann man dem TE - neben seinem Wunsch, das Kind noch nicht so früh in Fremdbetreuung geben zu wollen - dies nicht vorwerfen kann. Auch sieht nunmal das SGB II vor, dass bis zum 3. LJ des Kindes im Regelfall die Arbeitsaufnahme nicht zumutbar ist. Ich wüsste jetzt auch nicht, wieso gerade bei dem TE hier damit angefangen werden sollte, dass die Frau arbeiten gehen soll, obwohl das Kind im Spätsommer erst ein Jahr alt wird. Bei anderen (alleinerziehenden) Eltern(teilen) mit Kindern unter 3 Jahren, die hier nachfragen, wird das ja auch nicht so sehr problematisiert, wie hier.

Von daher bleibt es bei der derzeitigen Rechtslage schlichtweg dabei, dass die Eltern eigenbestimmt festlegen können, ob sie lieber beide arbeiten gehen oder aber aufstockend ALG 2 (oder KIZ/Wohngeld?) möchten.

Diese Entscheidung sollten wir ihnen auch überlassen.

Turtle
BTW: Bin übrigens selbst nie in die Kinderkrippe gegangen und auch - denke ich jedenfalls - recht intelligent geworden. Vielleicht war meine Oma aber auch eine schlaue Frau... die hat mich nämlich betreut, damit meine Mum arbeiten konnte. Mein Sohnemann ist mit 1 3/4 in die Kita (eigentlich 3 Monate zu eingewöhnen, aber weil man mich auf Arbeit brauchte, musste er dann schon nach 2 Wochen voll gehen). Hat ihm nicht geschadet.
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  #17  
Alt 20.06.2011, 12:50
Benutzerbild von ska77
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Oh Mann, die Mär von lieblosen Betreuungseinrichtungen... Schöne Ausrede. Solche Plätze kann man auch halbtags nutzen und es hindet euch keiner daran, euer Kind zu lieben, wenns abgeholt ist Oft gibts Unterstützung von den Kommunen bei der Bezahluing des Elternbeitrages für die Einrichtung und soziale Kontakte schaden auch Eurem Kind nicht. Vielleicht ist es ja sogar nützlich, wenn es von Pädagogen betreut wird, bei solch ignoranten Eltern? Zu Hause bleibnen muss man sich halt leisten können... Manchmal zünden auch überbehütete Muttersöhnchen schon mit 9 Autos an... alles ist möglich!
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  #18  
Alt 25.06.2011, 22:08
pAp pAp ist gerade online
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Zitat:
Zitat von F.Hentschel Beitrag anzeigen
...wenn meine Frau arbeiten gehen würde, dann hätten wir auch nicht mehr Geld als vorher, da die Kitakosten teurer wären, als das was sie verdient.
Kannst Du das mal mit Zahlen belegen? Was kostet die Kita und was verdient man als Frisörin in StKl. 3?
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  #19  
Alt 25.06.2011, 22:49
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Zitat:
Zitat von pAp Beitrag anzeigen
Kannst Du das mal mit Zahlen belegen? Was kostet die Kita und was verdient man als Frisörin in StKl. 3?
Regelsatz 873.60 € plus Kosten der Unterkunft geschätzt vielleicht 540 € macht 1410 € Netto plus Gratis-Krankenversicherung für drei Personen.

Plus hoher Freizeitwert, er scheint ja auch nicht voll erwerbstätig zu sein:

Zitat:
Ich habe kurz vor der Schwangerschaft ein Unternehmen gegründet
und sie bleibt zu Hause.
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