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| einmalige Beihilfen Fragen zu einmaligen Beihilfen, also zu dem, was nicht in der Regelleistung enthalten ist, können hier gestellt werden. |
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#11
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| Du schreibst im Eingangsthread, dass du vor allem nachts schlecht Luft bekommst. Als Sofort-Massnahme solltest du dir ein neues Kopfkissen kaufen, bekommst du schon für um die 10 Euro. Lieber günstige kaufen und öfters austauschen. |
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#12
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| Gut sich immer ein neues Kissen zu kaufen geht auch. Aber mind. 2mal im Monat steck ich meine Bettwäsche (Decke, Kissen) bei 60° in die Waschmaschiene. Das sollte die Milben auch killen. |
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#13
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| Ich bin ebenfalls u.a. Hausstaubmilbenallergikerin, und habe mir vom Schweden ein Billigst-Kissen sowie eine Billigst-Decke gekauft (beides um die 2,50 €). Die passen von der Größe her perfekt in die WaMa, und nach einem Jahr tausche ich beides gänzlich aus. Als Bodenbelag würde ich dir Kautschuk empfehlen, würde der nicht gegen unbezahlbar gehen *grr* Ich habe aktuell Laminat, und könnte bald ausflippen. Der Staub wirbelt darauf unglaublich, und ich könnte eigentlich den ganzen Tag mit dem Sauger hinterherhetzen. Ansonsten gibt es ja noch diese speziellen Bezüge für Matratzen, Decken und Kissen, die quasi die Milben im Inneren halten. Die könntest sicherlich auch von der Krankenkasse bezuschusst kriegen, da bin ich mir sehr sicher. |
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#14
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| Auch ich leide unter Allergien. U. a. auch unter einer Hausstauballergie. Wir haben überall Laminat liegen. Dazu muss ich sagen, dass ich auch dieses täglich absaugen bzw. wischen muss, da der Staub darauf sichtbar ist und täglich genug Staubflusen rumwirbeln. Mein Kopfkissenbezug wird täglich gewechselt. Im Moment geht es mir lufttechnisch auch nicht gut. Das liegt aber nicht am Hausstaub, sondern daran, dass die Natur dieses Jahr 4 Wochen früher erwacht als sonst. Vielleicht liegt es bei dir auch daran. Bei mir ändert sich allergietechnisch jedes Jahr was. Jedes Jahr kommt was Neues hinzu. Damit muss man leben. |
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#15
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| Meine mittlere Tochter (18) hat eine Hausstaubmilbenallergie der Stufe 6 (höchste Stufe). Sie inhaliert seit ihrem 6. Lebensjahr 2x tgl. Cortison, eine Desensibilisierung vor einigen Jahren brachte keinen Erfolg. Früher hat sie viel gesaugt (bestgeeigneter Sauger, einige Filter) und gewischt (nass). Seitdem sie das nicht mehr tut, geht es ihr wesentlich besser. Wir putzen nur noch 1x in der Woche und lassen den Staub zwischendurch liegen. Ganz wichtig: Vor dem Putzen das komplette Bettzeug aus dem Zimmer räumen. Die Latex-Matraze bleibt liegen. 1x pro Woche wird die Bettwäsche gewechselt (öfter bringt nichts, jedenfalls nicht bei ihr); 1x im Monat kommen Kopfkissen und Bett in die Waschmaschine (60 Grad); anschließend sofort in den Trockner. (Anti-Allergie-Bezüge vorhanden und vor Jahren von der Krankenkasse bezahlt, benutzen wir nicht mehr.) Bett und Kopfkissen vom Discounter (wichtig: bei 60 Grad waschbar und trocknergeeignet). Ebenfalls hilfreich: Bettzeug tagsüber offen liegen lassen, damit das Bett gut durchlüften kann. Sieht unordentlich aus, bringts aber. Keine Tagesdecke! Dann: Zimmertemperatur möglichst niedrig halten. Meine Tochter lebt, arbeitet und schläft in ihrem Zimmer; Zimmertemperatur im Winter nicht über 18 Grad. Im Zimmer liegt Holzfußboden, darüber einzelne Teppiche: Langfloor, allergikergeeignet. Vorteil: die Teppiche halten den Staub fest; bei ihr wirbelt nicht viel herum (und wird auch nicht aufgewirbelt, da nicht ständig geputzt wird). Langfloorteppiche gehen aber nicht bei Kleinkindern, die drauf herumkrabbeln und mit dem Näschen drüberreiben. Die Teppische werden alle 6 Monate mit Spezialreiniger behandelt. Staubwischen mit Microfasertuch (nicht nass!); Fegen ebenfalls mit Microfaser (nicht nass wischen). Der Staub bleibt am Tuch haften und das Zimmer trocken. Das reduziert die Notwendigkeit des Saugens erheblich. Saugen, so unsere Erfahrung, egal wieviele Filter der Sauger hat, belastet am meisten. Vor allem dann, wenn der Allergiker selbst saugt. Wenn ich sauge, mache ich das, während sie in der Schule ist und die nächsten zwei Stunden mit Sicherheit nicht nach Hause kommt. Das Bettzeug kommt erst wieder ins Zimmer, wenn sich der durchs Saugen aufgewirbelte Staub (passiert auch beim besten Spezialsauger) wieder gelegt hat.
__________________ - Maria - |
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#16
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| Die Erfahrung habe ich mit meinem Mann auch gemacht. Je mehr man macht, desto schlimmer wirds. Wobei wir den Überzug der KK noch benutzen, da wir keinen Trockner haben. |
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