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einmalige Beihilfen Fragen zu einmaligen Beihilfen, also zu dem, was nicht in der Regelleistung enthalten ist, können hier gestellt werden.

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  #1  
Alt 11.11.2011, 12:37
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Böse Beihilfen zum Hartz 4 - Umzug ( bei Krankheit )

Ich habe hier schon eine Zeitlang mitgelesen und möchte mich jetzt aktiv beteiligen, insbesonders, weil wir Hilfe und Rat suchen.

Als Anrede benutze ich das > DU < , sollte es jemand nicht mögen, so möchte er es mir bitte sagen.

Bitte entschuldigt, das der 1. Beitrag so lang ist , es ist nur damit ihr unsere Situation besser versteht!

Guten Tag Allerseits, da ich neu hier bin, möchte ich mich erst einmal vorstellen :

Ich heiße Ingo, bin 53 Jahre , bin Frührentner ( voll erwerbsunfähig ), bin verheiratet, wir haben unseren 15 jährigen Sohn ( + große Kinder die ihren eigenen Haushalt haben )

Wir sind vor ca. 2 Jahren in unsere jetzige Wohnung mit 6 Personen eingezogen. Mittlerweile sind 3 Kinder ausgezogen und die ArGe hat uns vor einiger Zeit geschrieben, das die Wohnung zu groß und zu teuer ist und das wir die Mietkosten senken sollen ( sprich: umziehen sollen )….
Wir haben 1 neue gefunden ( Umzug zum 01.12.2011 - ist von der Arge auch genehmigt )


Der Umzug soll laut der Arge wie folgt laufen: in eigener Regie, LKW ( darlehnsweise ) + 50,- Euro Pauschale als einmalige Beihilfe für alle Leute zusammen !! die helfen ---


Etwas zu unserem Gesundheitszustand: ich habe COPD mit schwerem Lungenemphysem, 4 Bandscheiben-Lendenwirbel-OPs in den letzten 5 Jahre, muss seit ca. 1 Jahr zum Laufen einen Rollator benutzen und als Dauermedikament u. a. Morphium-Pflaster 70 mg benutzen.

Bei meiner Frau ( 55 Jahre ) wurde vor ca.1,5 Jahren die Lendenwirbel vereist, sie hat Bluthochdruck und “Wasser“ in den Füßen und Knöcheln und das längere Laufen oder stehen schmerzt ihr ( trotz ärztlicher verordneter Medikamente ).


Unsere großen Kindern stehen als Hilfe nicht zur Verfügung, weil ( 1 ist in LUDWIGSBURG ca. 450 KM,, 1 ist in Pößneck ca. 360 KM, 1 muss arbeiten ( als Koch ) und kann nicht vom Betrieb frei kriegen, da der unterbesetzt ist und unsere große Tochter hat mehrere Knie-OPs hinter sich und muss deswegen Mitte November wieder im Klinikum Hannover vorstellig werden ,,,,,,,
Bekannte / Freunde haben keine Zeit, oder sind selber nicht körperlich in der Verfassung Umzüge zu machen, ect.


Jetzt zu den Problemen und Fragen:

Vielleicht könnt ihr uns eine unverbindliche Auskunft geben, bzw. weiterhelfen ( eventuell mit Aktenz. ( Urteil )). Von uns schon mal ein großes Dankeschön für eure Bemühungen…....


1. Besteht die Möglichkeit, das der Umzug durch eine Umzugsfirma ( Kostenübernahme durch die Jobcenter ( Arge )) gemacht wird ? Das Packen wird von uns selber erledigt.


2. Haben wir Anspruch auf eine extra Beihilfe, weil in der neuen Wohnung die Arbeitsplatten nicht mehr passen, das E-Herd-Kabel von der Länge her nicht reicht und wir für 2 Fenster neue Gardinen brauchen ?


3.) Würde in unserem Fall vielleicht auch eine Chance zur Kostenübernahme bestehen, dass die Küche aufgebaut wird ( vom Tischler, Monteur, ect. ),,, sprich Hängeschränke angebracht, Arbeitsplatten angepasst werden ( Spüle eingearbeitet wird, E-Herd angeschlossen , usw.. )


Für eine Antwort bedanken wir uns und verbleiben mit freundlichen Gruß Familie Nowack…

Sollte ich ein bisschen zu viel geschrieben haben so bitte ich das zu entschuldigen. (((-:
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  #2  
Alt 11.11.2011, 18:43
Benutzerbild von WalterWinter
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Du hast Dir sehr viel Mühe gemacht mit Deinem Text. Ja, er ist ziemlich lang, recht passend für eine große Familie, die lt. Nickname ja auch irgendwie nach 'stark' riecht.

Aber was mir gleich in diesem Zusammenhang ganz, ganz fies auffällt:
Da haben ALLE großen Kinder keine Zeit. Traurig, traurig, traurig.
Entfernung ist heutzutage keine Entschuldigung, sich nicht mal für die eigenen Eltern robust einzusetzen.
Traurig, traurig, traurig.

Was die Sachfrage angeht, bin ich kein Experte.
Habt Ihr denn das, was Du hier aufzählst, beim Jobcenter beantragt?
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  #3  
Alt 11.11.2011, 18:55
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Also ich möchte da nicht im JC sitzen und entscheiden.

Da gibt es eine Familie, vor wenigen Monaten waren noch vier erwachsene Kinder in der Wohnung, und wenn es um die Realisierung eines vergleichsweise kleinen Umzugs für die Eltern geht, die alle vier großgezogen haben, Fehlanzeige, da soll das JC einen Umzug mit Umzugsfirma zahlen.

Wenn ich so zurückblicke, eine so große Familie waren wir nicht, aber großartig einen Umzug mit Umzugsfirma, das gabs noch nie. Der Grund wird sein, der Umzug mußte immer selbst bezahlt werden. Das überlegt sich jeder Normalverdiener, wenn er es sich überhaupt leisten kann.

Aber hier soll es gehen. Wir habens doch. Der Steuerzahler löhnt.
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  #4  
Alt 11.11.2011, 23:25
pAp pAp ist offline
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Zitat:
Zitat von mpumpe Beitrag anzeigen
Wir habens doch. Der Steuerzahler löhnt.
Was am Sachverhalt hast Du nicht verstanden? Soll er das Sofa auf seinem Rollator verstauen und damit umziehen?

Ich bin wirklich immer sehr skeptisch, dass manche Menschen anscheinend niemanden habe, der hilft und dann "das Amt" den Geldbeutel aufmachen soll, aber in diesem Fall sollte man einfach mal den Sachverhalt so nehmen wie er ist.
Natürlich gibt es keinen schicken Umbau der Einbauküche, aber ein Transportunternehmen muss einfach drin sein.
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  #5  
Alt 12.11.2011, 07:50
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@Bärenfamilie:

Schreib die Gründe so auf wie hier und beantrag beim Jobcenter eine Umzugsfirma.
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  #6  
Alt 12.11.2011, 10:38
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Guten Tag und danke für die Antworten,

aber weil ich aus manche Antworten nicht so richtig schlau werde, möchte hier gerne etwas einbringen:

Ich habe mich an dieses Forum gewandt, weil wir Hilfe/Rat suchen und ob wir unter diesen Umständen eventuell Anspruch auf eine Beihilfe vom Jobcenter haben.

....und nicht, darum das Vater Staat immer alles bezahlt....
-----------------------------------------------------------------------

@ WalterWinter : Der Nickname ist leider nicht so stark wie er klingt ,

vielleicht klingt es komisch, das unsere ( auswärtigen ) großen Kindern keine Zeit haben, aber 1 arbeitet im Internat-Landschulheim als Koch , 1 studiert, 1 hat jetzt eine Lehre da angefangen.... Sie haben uns bisher immer geholfen, wenn wir ihre Hilfe brauchten.

@ mpumpe : Warum die bissige Bemerkung >> wir habens doch, der Steuerzahler löhnt << .....? Ich habe auch fast mein ganzes Lebenlang gearbeitet und dadurch auch Steuern gezahlt.

@ PaP : Leider ist es so wie geschrieben, ich würde es mir auch lieber anders wünschen.... Für mich ist es ein Sch...-Gefühl, so hilflos zu sein und das man fast nichts mehr selber machen darf und kann......

Es geht nicht um einen schicken Umbau der Küche, sondern ich wollte lediglich wissen, ob man wegen eines Einbau, ect. eventuell eine Beihilfe beantragen kann.

Wir bekommen nur ein paar Euro Hartz 4 - Geld zu meiner Rente dazu, aber auch dadurch sind wir dem JC gegenüber verpllichtet.

Wenn ich selber die finanziellen Mittel hätte, würde ich auf diese Bittstellung beim JC verzichten.

Ich verbleibe wieder mit freundlichen Gruß und wünsche euch Allen ein schönes Wochenende
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  #7  
Alt 12.11.2011, 12:08
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Zitat:
Zitat von pAp Beitrag anzeigen
Was am Sachverhalt hast Du nicht verstanden? Soll er das Sofa auf seinem Rollator verstauen und damit umziehen?
Wohl nicht ernst gemeint, diese Frage.

Ich finde es nicht so abwegig, wenn eines der vier großen Kinder sich mal einen Tag Zeit nimmt und Hand anlegt.

Wird übrigens in jedem Lande außerhalb Sozialamtsdeutschlands so gemacht.
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  #8  
Alt 12.11.2011, 12:23
Benutzerbild von WalterWinter
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Ja, mpumpe, man sollte aber auch hier & da die Kirche im Dorf lassen, und könnte die Realität ein wenig durchleuchten.
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  #9  
Alt 13.11.2011, 05:06
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Zitat:
Zitat von WalterWinter Beitrag anzeigen
Ja, mpumpe, man sollte aber auch hier & da die Kirche im Dorf lassen, und könnte die Realität ein wenig durchleuchten.
'Durchleuchten' kann man in einem Forum sowieso nichts. Man kann nur anhand der geposteten Parteiendarstellungen versuchen, sich mit dem normalen Menschenverstand ein Bild darüber zu machen, wie der Sachverhalt sein könnte.
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  #10  
Alt 13.11.2011, 08:13
pAp pAp ist offline
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Zitat:
Zitat von mpumpe Beitrag anzeigen
Man kann nur anhand der geposteten Parteiendarstellungen versuchen, sich mit dem normalen Menschenverstand ein Bild darüber zu machen, wie der Sachverhalt sein könnte.
Richtig. Und dabei muss man dann schön differenzieren und einen klaren Kopf behalten. Und unterscheiden zwischen denen, die einfach etwas dubioses rausblasen, wie "ich kenne niemanden mit Führerschein" und einem, der seinen Fall ganz klar darstellt (selbst am Rollator, Frau krank, Kinder hunderte Kilometer weg und berufstätig).
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