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Ein Euro Jobs - 1 € Jobs - Plus Jobs Hier geht es um Fragen zum Ein 1 Euro Job und zu den Plus Jobs.

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  #1  
Alt 13.12.2009, 23:19
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Unglücklich 1 Euro Job nach 2 Monaten Arbeitslosigkeit?

Hallo Leute.

Ich habe da mal was wo ich eure Meinung bzw. Wissen brauchen könnte.

Die letzten Jahre habe ich im EU Ausland gearbeitet, vor 2 Monaten bin ich nun wieder zurückgekehrt und musste mich leider vorerst arbeitslos melden.
Beim Arbeitsamt wurde mir mitgeteilt, dass ich keinen Anspruch auf ALG I habe, obwohl mir in einem Telefonat einige Wochen vorher etwas anderes erklärt wurde, nun bekomme ich seit Mitte Oktober ALG II.

Jetzt zu meinem eigentlichen Anliegen:
Letzte Woche kam ein Brief, dass ich ab dem 1.1.10 bis zum 31.12.10 einen 1 Euro Job machen soll. Im Prinzip ja nicht weiter schlimm, aber ich fühle mich da irgendwie aufs Abstellgleis geschoben. Ich bin 30, habe zwei erlernte Berufe, mit Auslandserfahrung usw. und das A-amt gibt mir keinerlei Alternative. Mal abgesehen davon, dass diese Mehraufwandsentschädigung nicht einmal die Fahrtkosten deckt, finde ich es eine Sauerei das sich mein "Sachbearbeiter" nicht einmal die Mühe macht mich einzuladen um mit mir über meine berufliche Zukunft zu sprechen.
Als ich mich arbeitlos gemeldet habe, wurde mir gesagt ich solle an einem Kurs teilnehmen wegen Bewerbungstraining, aber nicht einmal das habe ich bekommen.
Habe ich denn kein Recht darauf, dass sich mein Sachbearbeiter mal um mich "kümmert"? Kann es denn echt angehen, das man direkt nach 2 Monaten Arbeitslosigkeit ohne irgendwelche Gespräche etc. einen 1 Euro Job zugeteilt bekommt?

Was meint ihr denn dazu?

Schönen Abend noch.

Gruß
Thome
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  #2  
Alt 14.12.2009, 00:42
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Versteh ich nicht was daran so schlimm ist?
Arbeitslose die keine Arbeit finden dürfen ohne Frage einen Ein-Euro-Job machen. Trifft doch auf dich zu!
Wenn du so engagiert bis warum bist du nicht in den letzten 2 Monaten bei deinem Vermittler gewesen um nach diesem Bewerbertraining zu fragen.
Eigentlich kannst Du froh sein nicht direkt bei Antragstellung zugewiesen worden zu sein da du in den letzten 2 Jahren kein ALGI oder II bekommen hast.
Darüberhinaus hat sich der Ein-Euro-Job als sehr gutes Integrationsmittel bewiesen. Vielleicht weißt du warum?
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  #3  
Alt 14.12.2009, 07:21
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Wie sieht es mit Eigeninitiative aus. Was hast Du selber schon getan um einen Job zu bekommen?
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  #4  
Alt 14.12.2009, 08:04
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Zitat:
Zitat von Lalilu Beitrag anzeigen
Darüberhinaus hat sich der Ein-Euro-Job als sehr gutes Integrationsmittel bewiesen. Vielleicht weißt du warum?

Wobei ich seine Frage durchaus nachvollziehen kann. Einen 1-Euro-Job als Integrationshilfe für jemanden, der bis vor 2 Monaten berufstätig war, halte auch ich für wenig sinnvoll, zumal diese Jobs ja zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen dienen soll, damit diese mal wieder Arbeitsabläufe und Pünktlichkeit erlernen.
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  #5  
Alt 14.12.2009, 08:38
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Nun gut da kann man im Einzelfall immer drüber streiten. Jedoch sehe ich das hier als Motivationshilfe.
Thome läßt uns im unklaren darüber was er den im EU-Ausland (also nicht EU!) gemacht hat, dort lief es anscheinend nicht so toll. Dann geh ich halt zurück nach good old Germany und mach mal Pause?
Ob es nun so ist oder nicht, ein Sofortangebot nach §15a halte ich für angemessen.
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  #6  
Alt 14.12.2009, 08:50
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Lallilu schrieb:
Zitat:
Darüberhinaus hat sich der Ein-Euro-Job als sehr gutes Integrationsmittel bewiesen. Vielleicht weißt du warum?
Sag mal was meinst Du eigentlich damit?

Also ich will ja nichts gegen ABM und MAE sagen so lange ich den Sinn nur darin sehe das ich 6 Monate mal was für meine Tätigkeiten bekomme.
Auch wenn man von seiten der ARGE "austesten" will ob sich der HE auch für andere Tätigkeiten außerhalb seiner Ausbildung und bisherigen beruflichen Praxis eignet.

Ich will auch nichts dazu sagen wenn man HE zu solchen Tätigkeiten verpflichtet wenn man sehen will ob da evtl. Schwarzarbeit vorliegt.
Aber alles andere, von wegen Integration inden Arbeitsmarkt u.s. w. u.f.glaubt ihr wohl selber nicht.

AG die solche Maßnahmen bekommen, haben meisntens nicht das Geld dafür jemanden bestimmten auf Dauer einzustellen. Also sind diese gezwugnen das immer und immer wieder verschiedene Leute auf ABM oder MAE Baisis zu beschäftigen.

AG auf dem 1. Arbeitsmarkt rümpfen eigentlich nur die Nase wenn sie mitbekommen das sich jemand bewirbt und schon in solchen Maßnahmen waren, außer man umschreibt diese Tätigkeiten natürlich so geschickt das es nicht gleich auffällt. Denn jeder AG weis ja welche Klientel solche Maßnahmen erhält und das ist meistens nicht die AN-Klientel auf die der AG auf dem 1. Arbeitsmarkt steht. Aber man kennt ja auch die AG und weis das der AG eine Arbeitsförderungsgesellschaft ist.

Angela
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  #7  
Alt 14.12.2009, 09:26
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Wenn man erst zwei Monate arbeitslos hat man noch einen gewissen Marktwert. Wenn man auch noch aussagefähige Zeugnisse und eine gewisse Qualifikation hat und erst 30 Jahre jung ist würde ich meine ZUkunft nicht von einem Sachbearbeiter der Arge abhängig machen (denn die können in den 1. Arbeitsmarkt auch nur die Stellen vermitteln die sie vorliegen haben ) sondern meinen Allerwertesten doppelt so schnell bewegen.
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  #8  
Alt 14.12.2009, 09:29
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Ich sehe das auch so, dass es doch wohl eher etwas für langzeit Arbeitslose ist, die mal wieder was zu tun bekommen sollen.

Und Wiedereingliederung kann ich mir in meinem Fall nicht vorstellen, denn dort habe ich als Key Account Manager gearbeitet und der 1 Euro Job ist bei unserer Gemeinde wo ich den Park pflegen soll (den wir nicht mal haben).

Es wäre auch generell eigentlich nicht das Problem für mich dies zu tun, denn es ist schon so wie Angela gesagt hat. Die Leute die bei uns diese "Landschaftspflege" machen, sind durch die Bank weg ALLE Alkoholiker. Dadurch das ich aus einer kleinen Gemeinde mit nur 1200 Einwohnern, verteilt auf viele kleine Dörfer komme mache ich mir eher Sorgen um meinen Standpunkt. Ich kann mich doch nicht auf eine bessere Positionen bewerben, wenn mich Mitarbeiter, Chef oder Bekannte beim Müllsammeln sehen. Denn hier kennt jeder jeden und soetwas spricht sich sehr schnell herum.

Ach ja, ich bin nur zurück nach Deutschland gekommen, weil meine Frau ein Praxissemester in hier machen möchte.

Gruß
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  #9  
Alt 14.12.2009, 09:39
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Vielleicht wäre es besser gewesen deine Frau hätte hier ihr Praxissemester alleine gemacht und du hättest an deiner bisherigen Arbeitsstätte dein Geld weiter verdient.

Aber offensichtlich ist es in Sozialamtsdeutschland normal im Ausland seinen Job deswegen aufzugeben um nach Deutschland zu kommen und die Hand aufzuhalten.

Denn es ist ja alles optimal, Frau verdient nichts und da bekommt man volles ALGII und dann kann man in einem Forum herumnörgeln daß die von der ARGE es einem nicht so bequem machen.
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  #10  
Alt 14.12.2009, 10:16
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Zitat:
Zitat von Thome Beitrag anzeigen

Es wäre auch generell eigentlich nicht das Problem für mich dies zu tun, denn es ist schon so wie Angela gesagt hat. Die Leute die bei uns diese "Landschaftspflege" machen, sind durch die Bank weg ALLE Alkoholiker. Dadurch das ich aus einer kleinen Gemeinde mit nur 1200 Einwohnern, verteilt auf viele kleine Dörfer komme mache ich mir eher Sorgen um meinen Standpunkt. Ich kann mich doch nicht auf eine bessere Positionen bewerben, wenn mich Mitarbeiter, Chef oder Bekannte beim Müllsammeln sehen. Denn hier kennt jeder jeden und soetwas spricht sich sehr schnell herum.

Gruß
Ach so ich verstehe in einer Gemeinde mit 1200 Einwohnern gibt es die die ultimativen Stellenangebote und die Chefs fahren vorher durch die Grünanlagen um zu schauen welcher ALK da arbeitet. Woher weißt Du das dort lauete Alkoholiker arbeiten hast Du eine Atemprobe genommen? Komme mal von Deinem hohen Ross runter.
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