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BAföG Antrag und Anspruch Forum für Studenten, Schüler, Auszubildende

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  #11  
Alt 04.01.2012, 12:59
Benutzerbild von SanneSu
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Beiträge: 4
Standard Nebenjob

Mein Sohn musste auch einen Nebenjob antreten, da Bafög wegfiel. Er hat etwas bei einer Agentur gefunden. Er hatte keine besonderen Vorkenntnisse und muss auch nicht allzu viel arbeiten, da die einen relativ guten Stundenlohn zahlen, das Studium kann er also noch gut weitermachen. Vielleicht findet sich ja etwas in der Richtung. In welcher Stadt studiert Ihr Kind denn?
__________________
Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten.
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  #12  
Alt 04.01.2012, 15:44
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Beiträge: 11
Standard

Ich habe eine Frage gestellt da ein Problem vorliegt, und diese zuvor beantwortet bekommen.
Ist es nun von euch richtig, uns als Sozialschmarotzer hinzustellen?

Zitat:
Zitat von Birgit63 Beitrag anzeigen
Einen Studienkredit willst du nicht, weil du keine Schulden willst. Aber der Staat soll für dich zahlen.
Zitat:
Zitat von MrSippi Beitrag anzeigen
Studenten-Bafög muss teilweise ja auch zurückbezahlt werden.
Richtig, "Schulden" sind ja schon durch das Darlehen im Bafög da.
Deswegen kann man hier nicht davon sprechen, dass grundsätzlich ein Kredit abgelehnt wird:
Zitat:
Zitat von WalterWinter Beitrag anzeigen
Eure Unterhaltspflicht auf andere Schultern zu übertragen, ist sicherlich der falsche Ansatz.

Auch stellt sich mir die Frage, ob der Sohn nur so aus Lust & Laune studiert, oder ob nicht das Studium wirklich für eine künftig lukrativere Berufsausübung gedacht ist.

Wenn Ihr die Vorfinanzierung dieser späteren Berufsausübung, durch entsprechend angebotene Kredite, grundweg ablehnt, liegt der Verdacht nahe, dass das Studium hier als eine Art Freizeit- bzw. Prestige-Gestaltung angesehen wird.
Ich habs begriffen, ich hätte meine Frage nicht stellen dürfen.

Zitat:
Zitat von mpumpe Beitrag anzeigen
und irgendwann ist halt Schluß mit der staatlichen Unterstützung, die übrigens recht großzügig ist im Vergleich zu vielen anderen Ländern.
Richtig, ich hab durchaus schon mal einen Blick über unsere Landesgrenze hinweg gehabt.

@ SanneSu: Danke für deine Antwort und dein Verständnis für eine dir bekannte Situation!

Jeder ist irgendwann Mal in einer Notsituation, womit er sich nicht auskennt. Dann sollte man sich doch erkundigen, ob es in irgendeiner Form eine Lösung gibt?!?

Mein Sohn hat neben seinem Studium hier und da gearbeitet. Er studiert 2 Fächer (Lehramt) und hat 1 Fach gewechselt. Im neuen Fach wollte er 2 Semester in einem Semester durchziehen, dazu regulär das 2. Fach- also keine Freizeitveranstaltung, sondern der Wunsch, möglichst schnell in das Berufsleben starten zu können.
Damit hat er sich überschätzt und keine Jobs mehr angenommen, um die CPs noch zu erreichen. Er hat zu spät gehandelt und auch noch beim Bafögamt bei den dafür erforderlichen Anträgen was falsch gemacht.
Oh ja, da hätte er sich besser vorher erkundigen müssen!

Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen und versucht, da heraus zu kommen. Wir Eltern werden ihn nicht ertrinken lassen und alles in Bewegung setzen, ihn finanziell zu unterstützen. So ein Glück, wir haben nur ein Kind in die Welt gesetzt- so wie viele in Deutschland.
Er braucht kaum was zum Leben lehnt von sich aus staatliche Unterstützung ab. Erfolgreich erzogen wurde er in dem Part, in dem man nur das Geld ausgeben darf, was man auch einnimmt- und nicht auf Pump lebt.
Habt ihr euch schon mal mit den heutigen Zukunftsängsten der jungen Generation auseinander gesetzt, auch mit Studium? Auch in Deutschland hat sich in den letzten Jahren einiges geändert...
Sobald er mit seinem Studium auf dem Laufenden ist, will und wird er einen regelmässigen Job ausüben.
Ich habe hier als Mutter gefragt. Es war eine Frage nach irgendeiner Unterstützung auf eine begrenzte Zeit.
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  #13  
Alt 04.01.2012, 15:49
Benutzerbild von Turtle1972
Junior Admin
 
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Beiträge: 18.985
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Und hier gabs genug, die dir als Mutter oder Vater geantwortet haben.

Deine Frage war: gibt es Unterstützung? Und die Antwort war: nein. Bzw. "Bildungskredit". Und die Antworten haben dir nicht geschmeckt.

Wenn dein Sohn meint, Fachrichtungswechsel betreiben zu müssen, dann muss er sich -als künftiges Mitglied der Bildungselite- eben hinreichend informieren. Und als schlauer Mensch wird er auch eine Lösung finden.

Wenn ihr ihn unterstützen wollt, dann macht das. Macht aber andere Menschen nicht für verkorkste Studiengänge und damit zusammenhängende Versagung von Förderleistungen verantwortlich. Dass Förderleistungen an bestimmte Gegenleistungen (Scheine) gebunden sind, ist doch wohl logisch. Dass, wenn die nicht geschafft werden, es kein Geld gibt, ist bekannt. Wenn es dann einfach irgendwelche anderen Leistungen gäbe: wieso sollte dann überhaupt jemand die teilweise rückzahlbare Variante des Bafögs wählen?

Ein bisschen logisches Denkvermögen sollte man doch wohl erwarten können.

Wenn du jetzt nur noch jammern willst: dafür ist dieses Forum nicht da.

Turtle
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bafög ablehnung, lebenssicherung

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