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| BAB und sonstige Ausbildungsförderung Forum für Fragen zu den Themen BAB, Meister-BAfög, Studienabschlusshilfe, Bildungskredit und weiteren Förderungsleistungen. |
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#1
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| Hallo, (ich weiß es ist lang, aber bitte bitte lest es) es klingt schon ein wenig verrückt, dass jemand, der selbst eine zeitlang Hartz IV bearbeitet und berechnet hat, hier nachfragt, aber 100 % gebildet im Bereich Sozialleistungen bin auch ich nicht und bevor ich mich meinen ehemaligen Kollegen zuwende dachte ich, frage ich mal hier nach, in der Hoffnung, hier gibt es Menschen, die mehr Ahnung haben und mir helfen können. Erstmal Fakten über mich: Also... Ich bin 23 Jahre alt, habe eine ganz normale Ausbildung hinter mir und bin seit Mitte 2006 im Berufsleben. Wie schon geschrieben habe ich eine Weile Hartz IV bearbeitet, war bei der Agentur für Arbeit angestellt. Dort habe ich aber leider mehr schlecht als recht gearbeitet und dementsprechend sieht mein Zeugnis aus. Schlecht! Nirgendwo, wo ich mich bewerbe wird mich jemand mit diesem Zeugnis zu einem Gespräch lassen. Mich plagt eigentlich schon seit längerer Zeit eine "psychische Störung". Nichts gewaltig schlimmes, nichts, womit ich anderen Menschen schaden könnte. Emotionale Instabilität schimpft sich das. Steht in Zusammenhang mit meinen zwischenmenschlichen engeren Beziehungen. Keine Entschuldigung, aber eine kleine "Erklärung" zu meinem schlechten Zeugnis, ich hatte zu Zeiten meiner Tätigkeit bei der Agentur nur, wirklich NUR meinen Ex Freund im Kopf. Als die Trennung im letzten Jahr für mich endgültig schien, brach ich zusammen und machte daraufhin eine 10 wöchige Therapie. Danach ging es mir besser. Erst jetzt habe ich einen Termin für eine fortführende ambulante Therapie, aber immerhin, endlich hab ich einen. So, ich habe derzeit einen Arbeitsvertrag (ein Bürohilfsjob, ein Wunder, dass ich diesen bekam) der bis Anfang nächstes Jahr läuft. Ich war froh, eine Beschäftigung und Geld zu haben. Erfüllen tut mich als halbwegs intelligenten und intelektuellen Menschen dieser Job überhaupt nicht. Ich kann einfach nicht mein Leben lang in einem reinen Bürojob arbeiten. Hinzu kommt, dass ich eh keinen mehr finden werde (dass mein Vertrag nicht verlängert wird ist aufgrund Mitarbeiterüberhangs eh gesagt). Nun habe ich mich nach längerem Überlegen dazu entschlossen meinen Traum zu erfüllen und mit Kindern zu arbeiten. Kinder geben mir schon lange ein Glücksgefühl, habe jahrelang babysitten betrieben, Freundinnen mit Klein-Schulkindern und a) liebe ich Kinder b) lieben sie mich. Ich habe mich beworben und eine Zusage zur Erzieherschule. Ich würde diese Chance (ich bin noch jung...) sehr gerne wahrnehmen um endlich einen Beruf auszuüben der mir Spaß macht und mich zufriedenstellt. So, nun bin ich 23, wohne noch zuhause. Mal ganz davon ab, dass dies ein Alter ist, wo man schon daran denkt, in den nächsten Jahren mal auszuziehen, merke ich, besonders in den letzten Tagen/Wochen, dass ich es nicht ertragen kann, hier länger zu wohnen. Das ist insgesamt gesehen eine Erkenntnis, die nicht ganz einfach ist, da ich, aufgrund meiner psychischen Probleme eigentlich gar nicht allein sein wollte und doch, ja, ich sag mal sehr, an meiner Mama hänge. Zunächst hatte ich mir das mit dem Ausziehen (auch wenn's sich echt krass anhört, bis 26 noch bei den Eltern wohnen zu müssen...) abgeschminkt. Aber in letzter Zeit häufen sich meine Stimmungsschwankungen (trotz Psychopharmaka dagegen), hauptsächlich gen Depression gesehen wieder und der Grund dafür ist mein Vater. Vielleicht werden es viele nicht verstehen, aber es ist für mich sehr schlimm. Besonders in der letzten Zeit lässt mein Vater mich spüren, dass ihm nicht so sehr viel an mir liegt. Wahrscheinlich nicht bewusst, er ist einfach wegen irgendwas sauer (zuletzt auch noch wegen etwas unberechtigtem), spricht dann aber tagelang nicht mit mir, während meine Schwestern, insbesondere eine, alles erlauben können und er nur kurzzeitig sauer ist. Dass er meine eine Schwester mehr liebt als mich/uns ist mir schon immer klar. In der letzten Zeit wird das aber immer spürbarer für mich. Vor allem aber auch, dass ich merke, dass ich die einzige bin, die er wirklich am wenigsten mag. (Z.B. interessiert ihn auch nicht, was ich mache oder machen werde, das mit der Entscheidung zur Schule interessiert ihn nicht wirklich,anstatt dass er mal sagt finde ich gut, dass du sowas durchziehen willst, aber dass ich mein eines Pferd unter Tränen verkauft habe, da kommt dann: Toll gemacht, gute Entscheidung). Das tut verdammt weh und ich bin einfach zu instabil um das auszuhalten. Das Problem ist, irgendwie liebe ich ihn ja. Andererseits sage ich mir so oft, dass ich ihn hasse, dabei werde ich dann im gleichen Moment sentimental, weil ich ihn nicht hassen will und ihn eigentlich auch liebe und nur hasse, weil ich nicht das bekomme, was ich gern hätte/brauche und selber empfinde. Das macht mich so fertig, ich kann das einfach nicht länger ertragen, mit ihm unter einem Dach zu leben. Aber ich kann andererseits auch nicht weg, weil ich für meine Zukunft, für meine eigene innere Zufriedenheit etwas tun will und diese Ausbildung machen will. Diese Ausbildung ist aber eine rein schulische Ausbildung. Wir haben uns schon erkundigt, mir würde bis ich 25 bin Kindergeld zustehen und außerdem 211 Euro BAB. Elternunabhängiges BAB, weil es eine 2. Ausbildung ist und meine Eltern somit nicht mehr für mich sorgen müssen... Mehr BAB, im Falle eines Auszuges, nur wenn Fahrtzeit zur Schule länger als 2 Std. Ich hab aber nur 1 Std (je Fahrt 30 Min). Ansonsten muss ich zuhause bleiben. Aber das kann ich nicht, ehrlich... Es ist ja nciht so, dass ich nicht bereit bin, etwas dafür zu tun. Selbstverständlich werde ich alles daran setzen, einen Nebenjob zu bekommen, aber meine Angst besteht einfach darin, was ist, wenn ich mal unfreiwillig länger krank bin (ne Woche n Infekt oder Virus, der mich ins Bett wirft reicht ja schon), bei nem Nebenjob bekommt man ja nur für wirkliche Arbeitszeit auch Geld. Oder ich werde nicht so oft gebraucht, oder ich verliere den Nebenjob oder ich finde bis zum Schulbeginn keinen. Gibt es da nichts und niemanden, der mich unterstützen kann? Meine Eltern unterstützen schon meine eine Schwester, die ihre 1. Ausbildung macht, danach studieren geht und nciht mehr zuhause wohnt, außerdem sagen sie mit Recht, dass sie mich nicht unterstützen müssen, da ich ja ne Ausbildung habe und selber Schuld an meinem schlechten Arbeitszeugnis bin, womit ich keinen Job mehr in meinem Beruf finde. Und dieses elternunabhängige BAB besagt ja eigentlich auch, dass sie nicht müssen, da ich ja das BAB bekomme anstatt dass meine Eltern mir Geld geben. Wie ist es mit anderen Fördermitteln? Heißt es da trotzdem Eltern müssen unterstützen? Oder wie ist das überhaupt geregelt? Bin ich echt so am A**** mit meinen lächerlichen 211 Euro wovon ich gerade mal ne Unterkunft (bsp WG) finanziert bekomme? Ich muss doch auch essen... Muss ich wirklich hier wohnen bleiben, auch wenn es mich psychisch von Tag zu Tag mehr belastet? Ach, wäre toll, wenn jemand Ideen hat?! LG die verzweifelte Fairy |
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#2
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| Ich finde keinen Ändern-Button, sorry... Was ich noch fragen wollte ist, ob eigentlich auch das Geld eines Nebenjobs aufs BAB angerechnet wird... Wäre echt dankbar, wenn mir jemand hilft. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Hilfe für mich... vielleicht übers Bafög? Doch mehr BAB? Leihweise BAB oder Bafög? Hartz IV fällt wohl weg, oder? Aus meiner Arbeit mit Hartz IV kenne ich es noch, bei BAB kein Anspruch und unter 25 eh nicht |
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#3
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| Du hast bei einer schulischen Ausbildung kein Anspruch auf BAB, sondern BAföG, monatlich 212 €. Bei einem Auszug könntest du gem. § 7 Abs. 6 SGB II ergänzendes ALG II bekommen, allerdings müsstest du als U 25-Jährige der ARGE nachweisen, dass ein Leben bei den Eltern unzumutbar ist. Belies dich dazu auch mal im ALG II-U 25-Unterforum. Die Frage wäre dann auch, ob die ARGE dies lange mitmacht, da du ja bereits eine abgeschlossene Ausbildung hast und arbeiten könntest. Andi |
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