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| Arbeitsrecht allgemein Hier geht es um die arbeitsrechtlichen Themen, etwa Abmahnung, Arbeitsvertrag, Versetzung und vieles mehr. Der Kündigung ist ein eigenes Unterforum vorbehalten. |
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#1
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| Hallo, ich arbeite seit einigen Wochen in einem Betrieb auf 400-Euro-Basis. Aufgrund von Krankheitsfällen bei den Mitarbeitern soll ich nun das doppelte der Stunden die ich im Monat leisten muss absolvieren. So ist das kein Problem für mich. Jedoch teilte der Betrieb mir mit, dass ich weil ich die 400€ Grenze damit überschreite Steuerabzüge von über 100€ bekommen würde. Das kommt mir etwas komisch vor, da ich auch nur einmalig mehr arbeite als sonst. Dazu kommt noch, dass mir nur die Stunden angerechnet werden, die in den Öffnungszeiten vom Laden liegen. Jedoch ist mein Arbeitsbeginn schon eine halbe Stunde vor Öffnungsbeginn und ich bin erst 30 Minuten nach Schluss raus. Muss der Betrieb mir diese Stunde nicht auch auszahlen? Hat der Betrieb recht? Oder wird versucht die Unwissenheit der Mitarbeiter auszunutzen? Über Antworten würde ich mich riesig freuen. Liebe Grüße |
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#2
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| Schon wieder diese Pauschal-Aussage: Zitat:
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#3
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| Ich arbeite 57 Stunden pro Monat bei 7€ die Stunde. |
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#5
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| Kann man wohl kaum pauschal sagen. Aber Trickserei beginnt ja bereits bei Deiner Stundenzahl * Stundenlohn. (Fast) genau vierhundert Euro, welch ein Zufall! Wenn Du also nur eine Stunde mehr bezahlt bekommst, liegst Du über der Grenze, also fallen Steuer/Versicherung für Dich an, dass sollte eigentlich bekannt sein. Warum sonst lässt man sich auf diese Konstruktion ein ?? |
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#6
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| Zitat:
Nur dieser Text Minijob-Zentrale - Gleitzone sagt doch aus, dass ich in der Gleitzone wohl Steuern zahlen muss oder |
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#7
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| Das gilt nur wenn man regelmäßig mehr als 400 € hat! Bei einen Jahresdurchnitt von unter 400 €, ist das nicht so. Siehe Arbeitszeitkonto! |
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#8
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| Du sollstest deinen Arbeitgeber mal folgende Broschüre ausdrucken: http://www.minijob-zentrale.de/DE/Se...regelungen.pdf |
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#9
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| Ich gebe zu bedenken, dass Kiddo den 400-€-Rahmen (bis auf einen Euro) monatlich bereits voll ausschöpft, sodass ein Spielraum für ein 'Zeitkonto' nicht vorhanden ist. Zumindest nicht beim derzeitigen Arbeitgeber. Insofern ist den Ausführungen des Arbeitgebers zunächst einmal Rechnung zu tragen. Übers Jahr gesehen (wie in der Broschüre beschrieben), besteht im vorliegenden Falle allerdings noch genügend Freiraum, da die Beschäftigung ja erst einige Monate andauert. Inwieweit zuvor eine ähnliche Beschäftigung bestand, schildert Kiddo bislang ja nicht. Im Endergebnis denke ich, dass es dem derzeitigen Arbeitgeber nicht zuzumuten ist, verlässliche Recherchen über evtl. vorhandenen Spielraum anzustellen. Letztendlich nämlich ist der Arbeitgeber der minijobzentrale gegenüber in der Haftung, und er wird sich im Regelfalle hier 'kein Ei auf die Schiene nageln' wollen. Es ist im Übrigen aus keinerlei Angaben ersichtlich, ob die jetzigen Mehrstunden irgendwann mal durch Wenigerstunden ausgeglichen werden sollen. Eher ersichtlich ist die Tatsache, dass das bestehende Arbeitsverhältnis die vierhundertEuroGrenze voll ausschöpft - und zudem in Zukunft bei ähnlichen Anlässen wie jetzt die Grenze überschritten werden wird. Also steht der dieser Minijob ohnehin auf wackeligen Füßen, und er wird über kurz oder lang in einem Midi-Job enden. Was für die Einkommensverhältnisse von Kiddo ja nur positiv sein kann. An Kiddo allerdings noch eine entscheidende Frage in diesem Zusammenhang: Ist der genannte Stundenlohn ausdrücklich als 'Netto' vereinbart? Wenn ja, würden sich ganz andere Konstellationen ergeben, da dann ohnehin der Arbeitgeber verpflichtet ist, das Brutto entsprechend anzupassen - sodass im Endeffekt Kiddo keine Steuern etc. abgezogen würde; was zwar nicht ganz stimmt, weil der Arbeitgeber diese zuvor draufgeschlagen hat. |
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#10
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| Ich bin davon ausgegangen: Soll Kiddo erstmal aufklären, bevor wir uns die Köpfe heiß labern |
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