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| Arbeitslosengeld I - ALG 1 Hie geht es um Fragen zum Arbeitslosengeld, der Leistung aus der Sozialversicherung. |
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#1
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| Hallo an alle! Ich habe mich gerade angemeldet und natürlich gleich an Anliegen ![]() Und zwar bin ich NOCH angestellt und arbeite, jedoch stehen alle Zeichen auf Personalabbau und ich habe so das Gefühl, dass mich demnächst "erwischen" wird. Deshalb wollte ich mich schonmal informieren, da ich große finanzielle Angst vor der Situation habe. Und zwar bin ich (24) in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft und Alleinverdienerin. Meine Frau (23) hatte kein Einkommen, hat jetzt allerdings einen Minijob angenommen, bei dem sie nur 1,50 € pro Stunde verdient, die Arbeitszeit kann sie selbst bestimmen. Wir rechnen momentan so mit ca. 4 Stunden pro Tag. Ich bekomme Netto 1450 €, es ist ok für uns beide - nur wenn ich arbeitslos werden sollte - wie soll es dann weitergehen? Ich habe im Internet einen Rechner gefunden, demzufolge ich 830 € ALG 1 bekommen würde. Unsere Wohnung hat 3 Zimmer, ist 79 qm groß und kostet 530 kalt, 630 warm, da ist Heizung noch nicht mit drin (Gas über die Stadtwerke ca. 40 €) Ich habe mich zwecks Wohngeld schon erkundigt, allerdings helfen mir die Sachen im Internet nicht so richtig weiter. Ist die Wohnung denn "angemessen"? Oder müssen wir dann sogar umziehen? Wir haben auch noch einen kleinen Hund und eine Katze. Das Handy, Internet, Fahrkarte für den Bus... kosten ja auch. Bin dann natürlich auch bereit, mir einen Minijob zu suchen, darf ich wirklich nur 160 € zusätzlich verdienen? Habe einfach Angst, dass wir dann quasi am Hungertuch nagen müssen ![]() Was kann man beantragen und wie würde die finanzielle Situation aussehen? Ich hoffe, dass mir jemand ein paar Infos geben und meine Panik etwas minimieren kann, ich wäre euch sehr dankbar! |
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#2
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| Also - arbeitslos werden heißt ja nicht gleich auch arbeitslos bleiben! Vielleicht solltest Du dort den geistigen Hebel ansetzen. |
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#3
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| Hi, solltest Du keinen Anspruch auf ALG I haben, gäbe es sicher einen Anspruch auf SGB II Leistungen, wenn ALG I nicht ausreicht, könntest Du u.U. auch beides nebeneinander beziehen. Die Wohnung musst Du nicht sofort verlassen. Wenn die Kosten gemessen an dem Standard Deines Ortes zu teuer sind, würdest Du aufgefordert, die Kosten zu senken und bekämst dann längstens sechs Monate die höheren Kosten. Aber bis dahin gelingt es sicher, aus einer eventuellen Talsohle wieder herauszukommen. |
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#4
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| Vielen Dank schonmal für die ersten Antworten. Ich hab mich bereits anderweitig beworben, bekomme aber leider nur Absagen Selbst wenn ich Zeitarbeit oder eine Teilzeitstelle mache, habe ich ja nur so wenig Geld.Wenn es billigere Wohnungen (Karlsruhe) gebe, wäre ich nicht in die teure gezogen... Ich habe einfach Angst, vor dem finanziellen Ruin zu stehen |
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#5
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| In dem Fall könntest du dann auch mit ALG 2 oder Wohngeld aufstocken, falls dein Bedarf durch solche Jobs nicht gedeckt wäre. |
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#6
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| Im übrigen dürfte ein Stundenlohn von 1,50 EUr sittenwidrig sein. |
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#7
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| Ich nahm an, dass dies ein Schreibfehler war ... |
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#8
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| Aber wie hoch ist denn mein Bedarf? das entscheide ja nicht ich sondern das Amt wie es aussieht... Wie bekomme ich das denn raus. Meine Frau war fast 1/2 Jahr in der Psychiatrie und ist nun bei der Diakonie in so einer Art "Programm", um wieder langsam in das Arbeitsleben reinzufinden und Struktur in den Tag zu bekommen (insgesamt fast 1 Jahr krankgeschrieben und Ausbildung abgebrochen, weil sie psychisch nicht mehr in der Lage war...). Quasi ist ihre Arbeit eher eine Art Therapiemaßnahme. Sie kann auch kommen und gehen wie sie will oder mal nen Tag nicht kommen. Deshalb gibt es da wenig Geld, die Diakonie verdient daran auch nicht wirklich was, sind ganz leichte Arbeiten wie Schrauben sortieren. Später kann sie sich auch zum 400-€-Job "hocharbeiten". So langsam bemüht sie sich auch um eine neue Ausbildungsstelle... |
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| alg 1, alg 2, finanzielle lage, wohngeld |
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