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Arbeitslosengeld I - ALG 1 Hie geht es um Fragen zum Arbeitslosengeld, der Leistung aus der Sozialversicherung.

Umfrageergebnis anzeigen: Kann ich einen Zuschuss erhalten?
Ja! 1 33,33%
Nein! 2 66,67%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 3. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 17.04.2009, 19:30
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Registriert seit: 17.04.2009
Ort: An der Luhe
Beiträge: 2
Frage ALG 1 reicht keinesfalls

Hallo! Bin zum ersten mal arbeitslos und kenne mich überhaupt nicht aus.

Ich erhalte vom Arbeitsamt - Arbeitslosengeld 1016
für 1 Kind Kindergeld - 164
Kindesunterhalt - 328

Uns zweien bleibt nach Abzug von Miete, Strom Gas, Versicherungen etc. ca. 250 € netto.
Damit komme ich beim besten willen nicht zurecht.
Habe beim Wohnungsamt einen Mietzuschuß beantragt der aber abgeleht wurde.

Klar, verstehe ich schon - warum auch 120 m² für 2 Personen.
Wenn ich jetzt sofort meine Wohnung kündige, dann habe ich frühestens in 3 monaten eine neue Wohnung. Die kosten für den Umzug kann ich mir von 250 € irgentwie auch nicht leisten.
In 3 Monaten bin ich mit meiner Tochter verhungert. Wer kann mir einen Rat geben???
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  #2  
Alt 18.04.2009, 00:37
Benutzerbild von Turtle1972
Junior Admin
 
Registriert seit: 20.11.2008
Beiträge: 18.968
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Wie hoch ist die derzeitige Miete? Welche Versicherung zahlst du und wie hoch sind die Beiträge?

250 Euro im Monat sollten m. E. n. im Übrigen bei 2 Personen reichen für Lebensmittel und Hygieneartikel, immerhin sind es ca. 4,16 Euro pro Person und Tag. ALG 2 Empfänger haben da auch nicht mehr. Man muss natürlich dann entsprechend wirtschaften.

Turtle
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  #3  
Alt 18.04.2009, 11:49
Benutzerbild von Grubenpony
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Registriert seit: 29.11.2008
Beiträge: 8.208
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Zitat:
Zitat von freytag Beitrag anzeigen
Ich erhalte vom Arbeitsamt - Arbeitslosengeld 1016
für 1 Kind Kindergeld - 164
Kindesunterhalt - 328

Uns zweien bleibt nach Abzug von Miete, Strom Gas, Versicherungen etc. ca. 250 € netto.
Damit komme ich beim besten willen nicht zurecht.
Habe beim Wohnungsamt einen Mietzuschuß beantragt der aber abgeleht wurde.
€ 1508 für einen Erwachsenen und ein Kind reicht nicht?

Die Wohnung musst du ohnehin kündigen, denn langfristig werden dich diese Kosten auffressen. Darüberhinaus solltest du mal eine Liste machen, welche kosten du einsparen könntest, z. B. diverse Versicherungen kündigen.
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  #4  
Alt 18.04.2009, 20:31
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Registriert seit: 17.04.2009
Ort: An der Luhe
Beiträge: 2
Unglücklich

Ja das stimmt bestimmt schon.

Habe eine Miete von 990,- warm
zzgl. Hausrat und Haftpflichtvers, GEZ, Kabelgebühren, Telefon, RisikoLV und Autovers. (alles zus. im Monat ca. 250,00€ an Rücklagekosten wie aufgführt)
alles andere habe ich sofort gekündigt und das hat auch fast alles sofort geklappt.

Das Auto ist unabdigbar, da ich im hinterletzten Dorf wohne und eine Verkehrsanbindung nicht gegeben ist. Selbst die ARGE sagt das ich ohne Auto keine Chance auf einen Arbeitsplatz hätte.

Die Mieten sind hier wirklich sehr hoch, jedoch ist es auch nicht mal SOOOO ebend etwas günstigeres zu finden. Vor allem nicht so hopla hop und dann noch ohne Arbeitgeber.

Mein Kind geht hier zur Schule und natürlich will ich versuchen im Umkreis zu bleiben.
Wenn ich einen Umzug anstrebe bekomme ich hierbei eine finanzielle Unterstützung?? Und wenn, von wem??

Dennoch frage ich mich wie man mit 8,00 pro Tag (2Personen) langfristig leben soll. Das ist Menschenunwürdig wenn man über 25 Jahre am Stück gearbeitet hat. Wobei wir hier noch von ALG1 sprechen.
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  #5  
Alt 19.04.2009, 17:06
Erfahrener Benutzer
 
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Beiträge: 281
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Zitat:
Zitat von freytag Beitrag anzeigen
Ja das stimmt bestimmt schon.

Habe eine Miete von 990,- warm
zzgl. Hausrat und Haftpflichtvers, GEZ, Kabelgebühren, Telefon, RisikoLV und Autovers. (alles zus. im Monat ca. 250,00€ an Rücklagekosten wie aufgführt)
alles andere habe ich sofort gekündigt und das hat auch fast alles sofort geklappt.

Das Auto ist unabdigbar, da ich im hinterletzten Dorf wohne und eine Verkehrsanbindung nicht gegeben ist. Selbst die ARGE sagt das ich ohne Auto keine Chance auf einen Arbeitsplatz hätte.

Die Mieten sind hier wirklich sehr hoch, jedoch ist es auch nicht mal SOOOO ebend etwas günstigeres zu finden. Vor allem nicht so hopla hop und dann noch ohne Arbeitgeber.

Mein Kind geht hier zur Schule und natürlich will ich versuchen im Umkreis zu bleiben.
Wenn ich einen Umzug anstrebe bekomme ich hierbei eine finanzielle Unterstützung?? Und wenn, von wem??

Dennoch frage ich mich wie man mit 8,00 pro Tag (2Personen) langfristig leben soll. Das ist Menschenunwürdig wenn man über 25 Jahre am Stück gearbeitet hat. Wobei wir hier noch von ALG1 sprechen.
Dein Problem ist die Miete, soweit so klar. Wie man auf die Idee kommt solche eine große Wohnung zu nehmen, das ist mir nicht klar.
Wenn du im hinterletzten Dorf wohnst, dann wäre es um so wichtiger, jetzt umzuziehen. Dahin, wo man auch ohne Auto leben kann. Gerade wenn man arbeitslos ist, du kannst nicht alles haben.
Es sieht so aus, dass es für deinen Fall keine Unterstützung gibt, weil deine Miete das Doppelte als üblich kostet und auch doppelt so groß ist und du zuviel an Einkommen hast, jedenfalls theoretisch. Denn für deine Ausgaben kann nieman etwas. Ist dir nie die Idee gekommen, dass du nicht unkündbar bist und dann weniger Geld hast und hast nie gerechnet, wieviel das dann ist und dich auch nie gefragt, wie du dann zurecht kommst???

Wäre ich an deiner Stelle, würde ich mir sofort eine andere Wohnung suchen. Hast du eine Möglichkeit, ein Darlehen zu bekommen? Wenn nicht, musst du dich von irgendetwas trennen. Auto, Versicherungen ... ganz egal. Es kann dir niemand verbieten, dein Auto zu verkaufen, wenn Not am Mann ist. Aber dann kannst du umziehen und dann geht es wieder bergauf.
__________________
Grüße vom Engel
http://www.sozialhilfe24.de/forum/gr...nd-vaeter.html
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  #6  
Alt 19.04.2009, 17:44
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Beiträge: 8.208
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Zitat:
Zitat von Engel Beitrag anzeigen
Dein Problem ist die Miete, soweit so klar. Wie man auf die Idee kommt solche eine große Wohnung zu nehmen, das ist mir nicht klar.
Wenn du im hinterletzten Dorf wohnst, dann wäre es um so wichtiger, jetzt umzuziehen. Dahin, wo man auch ohne Auto leben kann.
Obwohl ja gerade im hinterletzten Dorf die Mieten nicht so teuer sind.

Aber das ist wohl leider das Übel mit der heutigen Spaßgesellschaft - niemand denkt an morgen.
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  #7  
Alt 19.04.2009, 22:46
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Beiträge: 18.968
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Im Übrigen weiß man doch längerfristig, dass man arbeitslos wird, es sei denn, man wird fristlos gekündigt. Ansonsten gibt es immer noch Kündigungsfristen. Warum macht man sich denn in der Zeit nicht schon einen Kopf, was werden soll? Dass alles mit der teuren Wohnung steht und fällt, ist doch für den Dümmsten erkennbar, die hätte schon längst gekündigt sein können....

Und fast 1000 Euro für eine Wohnung, wenn man im "hinterletzten" Dorf wohnt: das kann ich auch nicht verstehen. Wieso will jemand für 1000 Euro dort wohnen, wo die Welt zu Ende ist?

Turtle
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Stichworte
arbeitslosengeld, lebensunterhalt, zuschuss

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