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Alt 13.03.2010, 21:45
Clownfisch Clownfisch ist offline
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Bei der vorläufigen EKS sollte man schon sorgfältig arbeiten. Bei den Betriebsausgaben ist in vielen Punkten eine ziemlich genaue Prognose möglich, ich nenne nur mal Mieten, Versicherungen, Telefonkosten, Energiekosten, laufende Kfz.-Kosten. All so etwas ist recht genau für 6 Monate vorhersehbar und das sollte man auch tun. Denn die Kosten muss man auch decken, denn die lassen sich auch nicht von jetzt auf gleich gegen Null fahren. Womit man die deckt, steht erst mal auf einem ganz anderen Blatt.

Bei der Einnahmenseite jedoch kommt man häufig zwangsläufig sehr in den Kristallkugelbereich. Wer heute wirklich halbwegs zuverlässig Umsätze und Zahlungsverzüge bzw. -ausfälle für die nächsten 6 Monate vorhersagen kann, der sollte ernsthaft darüber nachdenken, Hellseherei zumindest als Zweitgewerbe zu betreiben. Wenn die Prognosen nachweislich zuverlässig wären, ließe sich allein damit enorm viel Geld verdienen.

Auf der Einnahmeseite ist also bei der Prognose extreme Vorsicht sicher angesagt - vor allem, als sich zeigt, dass bei irrtümlich zu hoch angesetztem Gewinn die ARGEn ausgesprochen zurückhaltend sind, diesen kurzfristig zu korrigieren. Erfolg, man erhält für einen längeren Zeitraum deutlich zu wenig Geld.
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