Einzelnen Beitrag anzeigen
  #70  
Alt 29.12.2011, 07:52
Benutzerbild von grünspan
grünspan grünspan ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Beiträge: 415
Standard

Zitat:
Zitat von grünspan Beitrag anzeigen

Die EGV haben wir zusammen verfasst, Textbausteine waren nur die üblichen Androhungen..

Ansonsten keine Maßnahmen, Sofortangebote, Puzzle Teile zählen oder *hm* Training der sozialen Kompetenz...
.
War doch nicht so....hat der mich doch "rübergeholt"..der Erstkontakt Sb..

Ich war zu dem Zeitpunkt emotional etwas neben der Spur..(die LIEBE) und krankgeschrieben, das soll bei mir schon was heissen..hatte den Termin aber trotzdem wahrgenommen. So ist mir entgangen, dass in der EGV wiederkehrende Bewerbungen und auch ZAF genannt wurden.

Das passt ja nun so garnicht in meine Vorstellung..

Egal..schon Geschichte..

Mit meiner - wieder mal kongenialen -neuen VermittlungsSB, hab ich dann mein Konzept erläutert, dass ich gerne bei einem Träger der Suchthilfe angestellt werde. Am besten bei einem von meinen eigenen... wo es zur Zeit nur ehrenamtliche Mitarbeit gibt

Um das Erreichte zu zementieren, nachhaltig aus dem SGB II Bezug zu kommen und auch noch was sinnvolles zu leisten.

Die bürokratischen Hemmnisse wurden erläutert, einer meiner Vereine wurde beim Arbeitgeberservice angemeldet und ich habe den Vorsitz abgegeben.

Dann wurde mir ein Bildungsgutschein ausgehändigt, um mich -neben den Kompetenzen in der Suchtarbeit - auch auf kaufm. Basis, sowie Bürotechnisch fitter zu machen. Umfang, Inhalte und den Bildungsträger konnte ich mir selbst aussuchen.

Ab 09.01 .2012 heisst es nun: MS OFFICE für Fortgeschrittene und Grundlagen der FiBu, Teile des ECDL.

Nach Beendigung fordert "mein " Verein mich an. Die geringe Förderung für 50+ sind mit kalkuliert.

Dazu heisst es jetzt unseren Etat um ca 400% zu steigern, um mein Gehalt nebst allen Anteilen sicher zu stellen. Diese war von Anfang na meine Idee, dass ich mal irgendwann von meiner Suchtarbeit leben kann.

Da wir den Fuß noch nicht so unbedingt in den öffentlichen Ausschüttungen haben..(Diakonie, Caritas und andere Organisationen achten aggressiv auf ihre Pfründe), sind wir auf private und gewerbliche Spender angewiesen. Vor professionellem Fundraising schrecken wir noch zurück ...

Vor anderen hauptamtlichen Suchtarbeitern, brauchen wir uns nicht zu verstecken und können das Gehalt auch rechtfertigen.

Lt. Statistik haben im Jahr 2011 ca. 1800 Leute unsere Angebote (Selbsthilfegruppenabende, Freizeitveranstaltungen, Vorstellungen, Workshops für Firmen und Beratungen) genutzt.

Vom zeitlichen Aufwand weit mehr als nur ein "Ehrenamt". Allerdings wird´s wieder -wegen der Finanzen - nur ein TZ -Job, den Rest hole ich mir weiterhin im 400 € Taxi Drive. Vielleicht ändert sich das ja mal..

Was sich leider nicht ändert, sind die Zeiten der diversen Bildungsträger, die unverschämter Weise mitten in der Nacht um 08:00 "morgens" beginnen..

Leider hab ich keinen gefunden, der die angeboten Dienstleistung von 16:00 bis 22:00 oder gar von 20:00 bis 02:00 durchführt..

Da werde ich die erste Zeit dran zu knabbern haben, als Nachteule..

auch der 3-4 malige vormittags Sport fällt dann weg..

Dafür bin ich bei den angebotenen Kursinhalten, aber bestimmt Hahn im Korb und werde ein bissi flirten..JO!
Mit Zitat antworten